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Passeiertal - Val Passiria

Das Passeiertal in Südtirol

Das Passeiertal in Südtirol zieht sich, ausgehend vom Meraner Talkessel, ca. 38 km in nördliche Richtung. Durch seine Öffnung hin nach Süden zeichnet sich das Passeiertal durch ein mildes Klima aus.

Das Tal wird im Westen von der Texelgruppe und im Osten von den Sarntaler Alpen eingefasst. Am Talende befinden sich der Jaufenpass und das Timmelsjoch.

Die Passer eignet sich hervorragend für Wassersportarten wie Kanufahren oder Rafting.

Hier finden althergebrachte, bäuerliche Tradition und moderne gepflegte Gastbetriebe zu einem harmonischen Nebeneinander.

Das Erlebnisbergwerk Schneeberg gewährt seinen Besuchern Einblicke in die 800 Jahre alte Geschichte des Bergbaus. Ein weiteres Highlight ist das Bunker Mooseum in Moos, das einen Überblick über die Ur- und Siedlungsgeschichte des hinteren Passeiertals bietet. Die Timmeljoch Erfahrung ist ein wohl weltweit einzigartiges Projekt mit dem grenzübergreifende Wege beschnitten werden.

Das Passeiertal ist besonders reich an Geschichts- und Kulturschätzen, die von einer bewegten und interessanten Vergangenheit erzählen. Oberhalb von Stuls wurden urzeitlichen Kultstätten der Räter gefunden. Kulturliebhaber erfreuen sich bestimmt an den zahlreichen Kirchen und alten Bauernhöfen die das Landschaftsbild des Tales auf einschneidende Art und Weise geprägt haben.

Sehenswert sind auch die Wallfahrtskirche zu den Sieben Schmerzen Mariens in Riffian, das Malerhaus in St. Martin, die burgartig anmutenden Schildhöfe am Eingang des Passeiertals, die Jaufenburg oberhalb St. Leonhard und der Sandhof, das Geburtshaus von Andreas Hofer.

Wanderungen zu den Almen und Seen

Der Passeirer Radweg

Der Fahrradweg Passeiertal ist gut ausgebaut und beschildert. Der familienfreundliche Radweg führt durch die malerischen Apfelwiesen, über Brücken der Passer entlang.

Radsportfreunde kommen im Passeiertal ganz auf ihre Kosten. Von einem gemütlichen Radausflug der Passer entlang bis zu anspruchsvollen Mountainbike Touren durch die Gebirgslandschaft.

Im Winter

Doch nicht nur im Sommer kann man sich hier gut erholen und die Sonne genießen. Passeiertal hat zwei Skigebiete: Das Skigebiet Pfelders, das wegen seiner ruhigen Lage als Geheimtyp für Familien und Erholungssuchende gilt, und das Skigebiet Ratschings - Jaufen.

Neben den verschiedenen Skipisten kommen die Winterwanderer bei den zahlreichen Schneeschuh-, Skitourenrouten und Wanderwegen voll auf ihre Kosten.

Für die Eiskletterer steht ein Eisturm im malerischen Rabenstein mit verschiedenen Routen zur Verfügung.

Wunderschöne Loipen erwarten die Langlauffans im Passeiertal. Über 20 km Loipe, von leicht bis anspruchsvoll, in Walten und Pfelders führen jedes Mal die Langläufer in eine andere Bergwelt.

Das MuseumPasseier

Das Museum Passeier - Andreas Hofer versucht in einem Film die Person Andreas Hofer von mehreren Seiten zu beleuchten. Eine umfangreiche Volkskunde-Sammlung und ein typischer Passeirer Haufenhof runden das Museumserlebnis ab. Zu den Außenstellen zählt die Jaufenburg.

Das Landesmuseum Bergwerk Schneeberg

Die Siedlung St. Martin am Schneeberg ist das ehemalige Knappendorf des Schneeberger Bergwerks. Das Landesmuseum Bergwerk Schneeberg dokumentiert heute die Geschichte des bedeutendsten Blei- und Zinkbergwerks in Tirol.

Die Schildhöfe

Aus dem 13. Jh. stammen die Schildhöfe. Heute gibt es noch 11 Schildhöfe im Passeiertal: Gereuth, Baumkirch, Kalm, Granstein, Haupold, Saltaus und Steinhaus in der Umgebung von St. Martin in Passeier und Gomion, Happerg, Ebion und Buchenegg in der Umgebung von St. Leonhard in Passeier. Die Sonderstellung der Schildhofbauern im Passeiertal reicht zurück bis ins 13. Jh., wo sie dem Grafen Albert von Tirol (1190 - 1253) bereits als Schildknappen gedient haben sollen.

Bekannt ist die Passeirer Malerschule (1719 bis 1845 n. Chr.) in St. Martin, wo Bilder und Fresken entstanden; heute noch kann man alte Fresken an mehreren Häuserfassaden und am Malerhaus in St. Martin bewundern.

Die Geschichte dieses von der Natur verwöhnten Tales aus Südtirol, ist wohl fast so alt, wie die Menschheit selbst. Davon zeugen unter anderem urzeitliche Kultstätten von Rätern, die in den Weilern Glaiten und auf der "Silberhütt Höhe" oberhalb von Stuls gefunden wurden. Es ist sicher, dass das Tal schon weitaus früher bewohnt war.

Zur Zeit der römischen Eroberungen wurde ein Verbindungsweg von Maia (bei Meran) durch das Passeiertal über den Jaufenpass (jugum Jovis) nach Sterzing (Vipitenum) gebaut.

Dank dieser Handelsstraße erlebte das Tal einen nicht unbeträchtlichen wirtschaftlichen Aufschwung. Neben der Landwirtschaft blühten auch der Handel und die kleine Gastronomie.

Jaufenpass

Der Jaufenpass (2097 m) ist die kürzeste Strecke vom Burggrafenamt zum Brenner. Schon im Mittelalter diente der Jaufenweg in besonderem Maße dem Personen- und Warentransport. Erstmals erwähnt wurde der Jaufenweg im Jahre 1186.

Timmelsjoch

Vielbegangen war in alten Zeiten auch der Saumpfad über das 2509 m hohe Timmelsjoch. Dieser schon 1241 erwähnte Übergang ins Ötztal (Österreich) stellt die kürzeste Sommerverbindung zwischen Augsburg, Fernpass und Meran dar. In den vierziger Jahren des 20. Jh. wurde als Militärstrasse ausgebaut, die aber nicht vollendet wurde. Erst im Jahre 1967 wurde die Passstrasse dem Verkehr übergeben.