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Groeden - Val Gardena

Gröden in Südtirol

Gröden erstreckt sich mit einer Länge von ca. 25 km auf der nord-westlichen Seite der Dolomiten bis hinauf zu den Passübergängen Sella- und Grödnerjoch in Südtirol. Wiesen und Skipisten überschreiten die 2500 m und der höchste Gipfel erreicht 3181 m.

Die Ortschaften St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein (in einen Radius von nur 8 km), außer den natürlichen Schönheiten, bietet das Grödental eine breite Möglichkeit an künstlichen und kulturellen Aktivitäten.

Das Tal erhebt sich von Waidbruck (471 m) und verbreitet sich zwischen 1200 und 1700 Höhenmeter, bis zur Sella Gruppe, mit den Sella Joch und Grödner Joch, die die Grenze mit den anderen ladinischen Täler markiert.

Das ladinische Gröden beginnt bei der Enge von Pontives, wo auch die Sprachgrenze zwischen dem Deutschen und dem Ladinischen liegt.

Die östliche Begrenzung des Tales wird von der Frea-Alpe gebildet, gegen Westen hin wird Gröden durch den Panidersattel von Kastelruth und Lajen geschieden. In Richtung Norden gelangt man über die Raschötzeralpe nach Villnöss während die Seiser Alm den Talschluss im Süden markiert.

Im Winter ist Gröden eine schneeweiße Märchenlandschaft, im Sommer hingegen eine blühende Schönheit.

Bunte, blühende Wiesen, sattgrüne Almen, tiefblaue Bergseen und majestätische Felsen und Türme. Die Dolomiten Landschaft erschließt sich dem Wanderer auf einmalige Weise. Und mit den unzähligen Farben zeigt sich auch ihre Vielfalt. Die artenreiche Pflanzenwelt und geologische Besonderheit sind weltweit einzigartig.

Gepflegte Wanderwege führen durch Wiesen und Wälder und über die Weite der Hochalmen. Reizvolle Touren von Hütte zu Hütte und hinauf in die felsige Bergwelt versprechen schöne Aussichten. In Stille und Beschaulichkeit zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite.

Die Wanderung um den Langkofel startet beim Sella Joch. Die Wanderung zum Plattkofel startet bei der Seiser Alm.

Der Naturpark Puez - Geisler liegt in den westlichen Südtiroler Dolomiten. Die felsige Hochfläche mit einer mittleren Höhe von 2500 m wird im Norden vom Grödner Joch begrenzt. Eine außergewöhnliche Vielfalt und Gegensätzlichkeit geologischer Erscheinungen prägt das Landschaftsbild des Naturparkes.

Groednertal in Suedtirol
Grödnertal und Geislergruppe

Ein Wanderausflug im Grödental ist ein Erlebnis für alle. Auf über 30 Wanderrouten kann man das Tal und seine zahlreichen Facetten kennenlernen. Zwischen den blumigen Wiesen und Feldern und den felsigen rauen Anhöhen, die man auf den verschiedenen Wanderwegen passiert, kann man die Natur, ihre Flora und Fauna in vollen Zügen genießen.

Auf der Naturonda, einem besonders beliebten Naturwanderweg, der etwas oberhalb von Wolkenstein beginnt, führt es einen an der Steinernen Stadt vorbei, felsige Gesteinsbrocken ragen hier zwischen den Zirbelkiefern aus dem Boden hervor und ergeben ein wunderliches Naturbild, das einem rieseigen Abenteuerspielplatz gleicht.

Rund um die Region Gröden finden Mountainbiker über 30 Strecken, die einen vorbei an dichten Fichten- und Lärchenwäldern, imposanten Felsformationen, grünen Wiesen hinauf zu eindrucksvollen Aussichtspunkten führen, von denen man einen außergewöhnlichen Blick auf das Tal hat.

Mit zahlreichen Sagen und Geschichten umwoben ist die Welt der Dolomiten. Eine eigene Stimmung, ein besonderer Duft. Jede Wanderung ein einzigartiges Erlebnis und jeder Ausblick ein neuer Einblick in die Schönheit der Dolomitenwelt.

Eindrucksvoll ist der Augenblick des Sonnenuntergangs: die bleichen Berge in rotem Glanz getaucht. Das bleibt als stimmungsvolles Bild lange in Erinnerung.

Die Grödner Wälder und Berge halten für den rücksichtsvollen, stillen Wanderer und Naturfreund viele erfreuliche Begegnungen bereit. Hase und Reh, Murmeltier und Gämse sind Tiere, die man am ehesten zu Gesicht bekommt. Natürlich sind auch Fuchs, Hermelin, Baummarder, Dachs und Eichhörnchen vertreten.

Das Museum Gherdëina

Das Museum Gherdëina - Museum Gröden (das ehemalige Grödner Heimatmuseum) in St. Ulrich ist eines der wichtigsten Museen der ladinischen Täler. Dem Besucher eröffnet sich hier ein lebendiger Einblick in die Kultur und Natur des Grödner Tales.

Die Grödner Tracht

Die Grödner Trachten zählen zu den schönsten im gesamten Alpenraum, aus dem Ortsbild nicht wegzudenken. Sie haben in ihrer Vergangenheit im Vergleich zu anderen Tiroler Trachten viele Wandlungen erfahren. Einzigartig ist der Kopfschmuck und die vielen schönen Details. Besonders die filigran gearbeitete Spitzenkrone, die von den jüngeren, ledigen Frauen getragen wird, ist charakteristisch für die prachtvollen Gewänder.

Ein besonderes Schauspiel bietet alljährlich der erste Sonntag im August. Unter dem Motto "Gröden in Tracht" ziehen hunderte von Grödnern durch die Orte.

DolomitesVives

An den DolomitesVives Mittwochen im Juli und August wird die Passstraße zum Sellajoch für motorisierte Fahrzeuge gesperrt. Es können nur elektrobetriebene Fahrzeuge, Busse des öffentlichen Personennahverkehrs, Fahrräder und Fußgänger verkehren.

Im Winter

Das Skigebiet Gröden bietet die idealen Bedingungen für alle begeisterten Skifahrer und Snowboarder. Auf über 500 Pistenkilometern rund um den Sellastock, die über hochmoderne Liftanlagen zu erreichen sind, und 1220 weiteren Pistenkilometern in 12 umliegenden Regionen, bleiben keine Wünsche offen.

Sellaronda, so wird die einzigartige und spektakuläre Skitour genannt, welche auf Aufstiegsanlagen und Skipisten über die vier Dolomitenpässe rund um den Sellastock führt.

Die Val Gardena Ronda erstreckt sich über das ganze Tal. Man kann von allen drei Orten aus starten, um wieder zum jeweiligen Ausgangspunkt zurückzukehren.

Alljährlich im Dezember kommen nach Gröden die weltbesten Skifahrer zum FIS Weltcup Rennen der Herren (Super-G und Abfahrt) auf der weithin bekannten Saslong Strecke, um sich miteinander zu messen.