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Ahrntal - Valle Aurina

Das Ahrntal in Südtirol

Das Ahrntal gehört sicherlich zu den schönsten Tälern Südtirols: es ist reich an Naturschönheiten, welche von den Urlaubern, die das Tal besuchen, gerühmt werden.

Wenn es früher hieß, das Ahrntal sei wegen des Kupferbergbaues reich gewesen, so muß man heute sagen, im Tal herrscht Wohlstand aufgrund des Fremdenverkehrs. Tatsächlich hat dieser Erwerbszweig in den letzten Jahrzehnten einen riesigen Aufschwung erlebt.

Die ersten Gäste, die das Ahrntal besuchten, waren Freunde und Bekannte der damaligen Bergwerksbesitzer, der Grafen Sternbach und später der Grafen von Enzenberg. Diese kamen im 18. und 19. Jahrhundert jeweils im Juli und August zur Sommerfrische nach Steinhaus.

Der Ursprung des Fremdenverkehrs geht in die Zeit um 1870 zurück; das Bergführerwesen wurde organisiert und Gasthöfe erbaut (Gasthof Schwarzenstein in Luttach). Bald darauf entstanden die ersten Alpenvereinshütten und Höhenwege: Die Chemnitzerhütte, die Lenkjöchlhütte, die Schwarzensteinhütte u. v. m. Neue Wege wie der Kellerbauer- und Lausitzerweg wurden angelegt.

Alle diese Initiativen trugen dazu bei, dass z. B. im Jahre 1897 in Steinhaus schon (für damalige Verhältnisse) eine gute Saison gemeldet wurde.

Die Kriegs- und Zwischenkriegsjahre brachten dem Fremdenverkehr schwere Rückschläge. Nur langsam, besonders durch die Initiativen der Pfarrhäuser kam er wieder in Schwung. Damals lebte die Ahrntaler Bevölkerung hauptsächlich von der Landwirtschaft. Doch auch hier bekamen nicht alle einen Arbeitsplatz und so waren viele gezwungen, auswärts Arbeit zu suchen.

Nach der Gründung der - damals noch Verschönerungsvereine - heute Tourismusvereine - erlebte das Tal dann den großen Aufschwung. Damals begannen die Gäste das Tal als ihren Urlaubsort zu schätzen.

In den ersten Jahren verbrachten die Gäste hauptsächlich den Sommerurlaub im Ahrntal. Erst mit der Eröffnung der Liftanlagen am Klausberg und Speikboden ist auch der Wintertourismus sprunghaft angestiegen. Dank der guten Schneeverhältnisse (Dezember bis April) kann man eine lange Wintersaison verbuchen.

Im Sommer kann man das Speikboden- und Klausberggebiet auf seinen weitverzweigten Wegenetz mit gut ausgebauten und markierten Wanderwegen erkunden. Ausgehend von der Bergstation erreicht man herrliche Aussichtspunkte mit Rundblick über die Zillertaler Alpen bis zu den Dolomiten.

Schloss Taufers, Bergwerk Prettau, Bergbaumuseum Kornkasten, Mineralienmuseum, Krippenmuseum Maranatha, der Franziskusweg und der Naturerlebnispfad laden ein, ergangen und entdeckt zu werden.

Das reich bestückte Schaubergwerk St. Ignaz in Prettau zeigt die Geschichte des Kupfererzabbaus.

Der Kornkasten von Steinhaus beherbergt das Bergbaumuseum mit der multimedial aufgearbeiteten Sammlung der Familie Enzenberg.

Jede Person mit Atemwegsproblemen findet im Klimastollen Prettau ein ganz spezielles Mikroklima vor.

Die Aufgabe der Prettauer Klöppelschule war die Ausbildung junger Klöpplerinnen, von denen dann zu Hause auch die älteren Frauen das Klöppeln erlernten.

Im Winter

Ahrntal
Kasern im Ahrntal

Speikboden und Klausberg locken mit paradiesischen Zuständen bis weit nach Ostern.

Wintervergnügen pur in purer Natur für ehrgeizige Sportler und genießerischem Träumer.

Hoch hinauf zum Skigebiet Klausberg und Speikboden und im Weißenbach. Die Pisten und Anlagen machen Eindrücke, die andere verblassen lassen.

80 km gespurte Höhenloipen, Skitouren zu den höchsten Gipfeln, Schneeschuhwanderungen durch die tiefsten Wälder.

Brauchtum

Wenn auch einiges bereits vergessen ist, so gibt es doch noch viele Bräuche, die trotz aller Hektik tief im Volk verwurzelt sind.

Sagen

Auch das Ahrntal ist, wie ganz Südtirol, reich an alten Sagen und Geschichten.

Geschichte

In vorgeschichtlicher Zeit ist das Ahrntal wohl hauptsächlich als Durchgangsgebiet benutzt worden, da wichtige Verbindungen über seine Jöcher führten. Erste Siedlungen reichen möglicherweise in die Bronzezeit zurück;