
Auf der Hochebene des Rittens in Südtirols Süden angekommen, genügt es, sich dort umzusehen. Weiter als in anderen Berglandschaften kann das Auge in die Ferne schweifen und das wunderbare Gefühl der Freiheit genießen. Der Eingriff des Menschen in die Landschaft war feinfühlig, fast behutsam. Nichts fällt aus dem Rahmen.
Der Blick bleibt an Siedlungen hängen, die sich sanft in Wiesen und Hügel einfügen. Der Eindruck von Harmonie erfüllt den Betrachter. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von viele Entscheidungen, welche die Menschen auf dem Ritten in der Vergangenheit getroffen haben. Und die heute sowohl den Bewohnern des Rittens selbst zugute kommen, als auch den Gästen, die ihn als ihr Urlaubsziel auserwählen.
Auch die Aufrechterhaltung der alten Elektrobahn von Maria Himmelfahrt nach Klobenstein war eine Entscheidung. Eine schwierige, vielleicht auch etwas unbequeme Entscheidung, aber sehr wirksam, um jene Einheit zwischen Kultur- und Naturlandschaft zu erhalten, ohne die der Ritten seine Anziehungskraft verlieren würde.
Rittner Sommerfrische
Bereits vor über 400 Jahren haben die Bozner Bürger am Ritten die Sommerfrische erfunden. Auch heute noch bringen die sanfte Naturlandschaft und vor allem das beeindruckende Alpen- und Dolomitenpanorama besonders Wanderer und Familien ins Schwärmen.
Neue Rittner Seilbahn
Die neue Bahn mit drei Seilen vereint die Vorteile von Pendelbahn und kuppelbarer Umlaufbahn, bietet Platz für 35 Personen und fährt im Vier-Minuten-Takt. Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für Herbst 2008 geplant, bis dahin gibt es einen Busersatz.

