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Meraner Hoehenweg - Alta Via di Merano

Meraner Höhenweg

Zu den schönsten Höhenwegen im Alpenbereich und in Südtirol gehört der Meraner Höhenweg. Die Wegnummer 24 führt rund um den Naturpark Texelgruppe.

Auf dem Meraner Höhenweg erwartet pures Wandervergnügen mit nur wenigen steilen Anstiegen, dafür aber atemberaubenden Aussichten auf das Passeiertal, das Meraner Talbecken, die Sarntaler und Ötztaler Alpen.

Der Meraner Höhenweg, über 94 Kilometer lang, die zwischen 4 und 6 Tage Wanderung in Anspruch nimmt, ist von Ende Juni bis Oktober (je nach Schneefall) begehbar. Zahlreichen sind die Auf- und Abstiegsmöglichkeiten sowie die traumhaften Aussichten auf Südtirols Dreitausender.

Auf dem gesamten Rundweg laden Gasthöfe, Schutzhütten und Jausenstationen zur Einkehr ein.

Wir sind über den ganzen Meraner Höhenweg gewandert (siehe in Google+ und Facebook). Wir haben die Wanderung am Samstag Nachmittag bei den Muthöfe neben der Bergstation der Seilbahn Dorf Tirol gestartet und sind dann Richtung Pfossental gegangen. Wir haben bei der Stettinerhütte geschlafen und sind dann im Passeiertal hinuntergegangen. Am Ende sind wir wieder in Dorf Tirol angekommen.

Südumrundung des Meraner Höhenweges

Die Südumrundung des Meraner Höhenweges beginnt in Ulfas (1369 m) im Passeiertal.

Über den einsam gelegenen Gögelehof (1295 m) gelangen wir nach Christl (1132 m) - die prächtige Kulisse der Sarntaler Alpen immer im Blick. In gut 2,5 Stunden haben wir dann Matatz (1098 m) erreicht. Über Magdfeld (1147 m), Vernuer (1100 m) und Longfall (1075) führt der Weg weiter zu den Muthöfen (1361 m), die am Steilhang unterhalb der Mutspitze kleben.

Meraner Hoehenweg bei der Leiteralm
Meraner Höhenweg bei der Leiteralm mit der Mutspitz im Hintergrund

Es folgt das auf 1.839 m gelegene Hochganghaus, der höchste Punkt der Südumrundung. Von hier geht es hinunter zur Gojener Alm (1824 m) nach Nassereith (1523 m), Giggelberg (1535 m), Hochforch (1555 m), Innerforch (1460 m), Linthof (1386 m), Kopfron (1436 m) bis nach Katharinaberg (1245 m) im Schnalstal.

Nordumrundung des Meraner Höhenweges

Wer den Meraner Höhenweg nordwärts umrunden will, wandert von Katharinaberg (1245 m) nach Nassereith (1523 m) zum Vorderkaser (1693 m) im Pfossental. Von der Rableid Alm wandern wir zu dem im Jahr 1290 erstmals urkundlich erwähnten Eishof (2069 m).

Die Dreitausender Texelspitze (3318 m), Roteck (3337 m), Hohe Weiße (3281 m), Hohe Wilde (3481 m), Karlesspitze (3462 m) und die Hintere Schwärze (3624 m) türmen sich hier zu einer atemberaubenden Kulisse auf. Nachdem wir den noch einmal kräftig ansteigenden Weg hinauf zum Eisjöchl (2908 m), dem höchsten Punkt des gesamten Höhenweges, gemeistert haben, geht es zur Stettinerhütte (2875 m), von dort hinunter nach Pfelders (1622 m) und über Inner- und Außerhütt nach Ulfas.

30 Jahre Meraner Höhenweg: 1985 - 2015

Einer der schönsten Rundwanderwege in Südtirol, knapp 100 km lang, mit Nr. 24 markiert und am Rande des Naturparks Texelgruppe zwischen dem Passeiertal im Osten sowie dem Schnalstal im Westen verlaufend: der Meraner Höhenweg.

Helmuth Ellmenreich, jahrelanger, lobenswerter 1. Vorsitzender des Alpenvereins Südtirol (AVS) - Sektion Meran und Robert Schönweger, ambitionierter Wege- und Markierungswart, waren die treibenden Kräfte bei der Errichtung des Höhenweges.

Nach rund 10-jähriger Bautätigkeit konnte am 30. Juni 1985 in Katharinaberg der Bergwanderweg als "Freundschaftsband von Hof zu Hof, von Gemeinde zu Gemeinde, von Tal zu Tal", feierlich eröffnet werden.

Von Bergbauern seit jeher genutzte, teilweise sehr schmale Pfade konnten zum Großteil bei der Planung sowie Umsetzung des Meraner Höhenweges miteinbezogen, ausgebaut bzw. verbunden werden.

Erstes fertiggestelltes Teilstück war hierbei der Abschnitt von Giggelberg - Longfall, während schließlich die Feststellung der Passagen von Ulfas-Hütt-Pfelders-Stettiner Hütte als auch jene von Katharinaberg-Montfert-Vorderkaser den einzigartigen, alpinen Rundweg vervollständigten.

Die Unterstützung der verschiedenen Gemeindeverwaltungen als auch den Tourismusvereinen der jeweiligen Gebiete und die konstruktive Hilfe der Bergbauern sowie Besitzer der Berggasthöfe, waren maßgebend für die Realisierung des Projektes mitverantwortlich.

Eifrig und engagiert haben auch die zahlreichen Mitglieder der AVS Sektionen Untervinschgau/Passeier beim Vorhaben mitgearbeitet. Seit nunmehr über 30 Jahren stellt der Meraner Höhenweg ein einzigartiges, alpines Wandererlebnis dar, das unter Bergfreunden allseits bekannt und beliebt ist.