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Riffian - Rifiano

Riffian und Kuens im Passeiertal

Die Ferienorte Riffian (504 m) und Kuens sind in der Nähe zu den Wandergebieten Naturpark Texelgruppe mit dem Meraner Höhenweg und dem Hirzergebiet in Südtirol.

Von März bis November bietet das angenehme und milde Klima beste Voraussetzungen für eine ausgiebige und abwechslungsreiche Wandersaison.

Eingebettet zwischen Obstwiesen und Weinbergen haben die beiden Dörfer ihren traditionellen Charakter erhalten. Das mediterrane Klima der beiden Dörfer ermöglicht von März bis November einen erholsamen Urlaub.

Auf dem Weg vom Passeiertal nach Meran (5 km) macht sich auf der Höhe des Dorfes Riffian der Klimawandel bemerkbar: Vom raueren Klima kommend, wird hier die Luft wärmer und milder und das bekannte Kurklima ist zu spüren. Optisch deutlich machen dies die Reben und Edelkastanien, die das Dorf umgeben.

Riffian ist der bekannteste Wallfahrtsort von Meran und Umgebung: Die Legende erzählt, dass ein Bauer einst von der Passer (Fluss) her ein Licht erblickte. Zusammen mit anderen Bauern fand er beim Näherkommen ein Bild der Schmerzhaften Muttergottes - es wurde beschlossen, dort eine Kapelle zu errichten. Unfälle überschatteten die Arbeiten, bis eine Schar Vögel die blutigen Späne zum Friedhof bei der Pfarrkirche trug. Dort wurde dann - ohne weitere Zwischenfälle - die endgültige Kapelle errichtet.

  • Pfarrkirche in Kuens mit Wandmalereien an der Außenwand und Sonnenuhr aus dem Jahre 1450.
  • Schalenstein in Vernuer: Sagenumwobene Satzplatte.
  • Kreuzwegstationen: Weg zur Wallfahrtskirche mit ausdrucksvollen Stationsbildern aus patinierter Bronze von Guido Lezuo - 1958 errichtet.
  • Sägemühle beim Brunner: In Vernuer gibt es eine intakte und bewundernswerte Sägemühle aus dem Jahre 1906.
  • Traktor Museum beim Ungericht Hof in Kuens. Im Traktorenmuseum kann man 30 "Porsche-Diesel" unter dem 4 Master verschiedener Baujahre begutachten.
  • Im Fineletal bei Kuens beginnt der Erdpyramidenweg (Dauer ca. 35 Minuten) und führt bis zum Ungericht Hof in Kuens, von da aus bietet sich die Möglichkeit nach Dorf Tirol zu wandern. Steile, turm- oder auch kegelförmige Formen aus Sandstein, die durch aufliegende Gesteinsblöcke vor der völligen Abtragung bewahrt blieben.

Wallfahrtskirche zur schmerzhaften Mutter Gottes

Im kirchlichen Leben des Burggrafenamtes spielt Riffian als Wallfahrtsort seit jeher eine wichtige Rolle. Einerseits wegen des historischen Wertes des Gnadenbildes in der Pfarrkirche, andererseits wegen der Legende um die Auffindung des Gnadenbildes im Bachschutt der Passer und der Stuckskulptur ist die Wallfahrtskirche zur schmerzhaften Mutter Gottes auch heute noch lebendig.

Die Wallfahrtskirche zur schmerzhaften Mutter Gottes ist ein Barockbau aus dem Jahre 1671 vom Baumeister Franz Delai. Barocker Hochaltar von Bartlmen Grätl; gilt als besonderes Meisterwerk unter den Altären Tirols. Besonders sehenswert ist die Pietà aus der Zeit um 1415 und der Taufstein aus dem 12. Jahrhundert.

In der Friedhoskapelle, der ursprünglichen Gnadenkapelle, neben der Wallfahrtskirche befinden sich bedeutungsvolle gotische Fresken aus dem Jahre 1415 vom Meister "Wenzeslaus".

Waalwege im Passeiertal

Die Waale sind uralte, künstliche angelegte Wasserläufe, die teils durch Obstplantagen führen und heute noch zur Bewässerung dienen. Zu den Interessantesten Waalwege im Passeiertal zählt: der Riffianer Waalweg, Kuenser Waalweg, Maiser Waalweg und der Ulfaser Waalweg.

Prähistorische Siedlungsstätte Burgstall (am Rösslsteig)

Der Burgstall ist eine Siedlung aus der späten Eisenzeit, die etwa ab 400 v. Chr. über mehrere Jahrhunderte hinweg genutzt wurde. Sie fiel nach der Mitte des 1. Jh. v. Chr. einem Brand zum Opfer und wurde nicht mehr aufgebaut. Ausgegraben und gut erhalten ist das zentrale Herrenhaus. Neben diesem Haus können noch ein weiteres Wohnhaus und Unterkünfte für das Gesinde, Speicher und Ställe nachgewiesen werden. Erreichbar von Riffian über den Kirchweg und dann zum Gnealersteig. Gehzeit ca. 40 Minuten.

Nach Vernuer

Vom Parkplatz im Zentrum von Riffian aus auf Weg 5 an der Wallfahrtskirche von Riffian, durch Obstwiesen und Wald vorbei bis nach Vernuer (1100 m) wandern. Nun auf Weg 24 steil den Berg hinauf bis zum Gasthof Oberöberst (1400 m), schöne Aussicht auf die gegenüberliegende Talseite. Von dort bergab bis nach Gfeis zum Gasthof Walde und weiter über Weg 21 oder über den kürzeren Weg 21A zum Parkplatz nach Riffian zurück.

Gehzeit: 6 Std.
Höhenmeter: ca. 800 m

Besinnungsweg in Riffian

Vom Parkplatz am Hochübelweg in Kuens den Riffianer Waalweg entlang bis zur Wallfahrtskirche "Zu den Sieben Schmerzen Mariens". Einen Wallfahrtsweg gehen hat in Riffian Tradition. Seit mehr als 700 Jahren pilgern Menschen hierher. Die sieben Stationen zeichnen den Weg nach, den Maria gegangen ist, den Weg der sieben Schmerzen, wie sie auf den Kartuschen rings um das Gnadenbild am Hochaltar der Pfarr- und Wallfahrtskirche dargestellt sind.

Gehzeit: 30 - 40 Minuten

Zum Obisellsee

Zwischen Riffian und Saltaus in Richtung Vernuer abzweigen und bei den Öbersthöfen parken. Vom Parkplatz auf dem Weg Nr. 21A und 21 stets dem Hinweis "Hahnenkamm" folgend zur Hahnenkammhütte (2050 m) hinauf. Den Steig Nr. 21 bis zur Unteren Obisellalm (2002 m) folgen. Von dort hinauf zur malerisch gelegenen Oberen Obisellalm (2160 m), die sich auf einer kleinen Anhöhe rechts oberhalb des Obisellsees befindet. Der Abstieg erfolgt über die beschriebene Aufstiegsroute.

Variante: Man quert einige hundert Meter vor der Unteren Obisellalm über den Hang auf den "Lustigen Kameraden Steig" (Nr. 5A) hinauf und gelangt auf diesem Weg weiter zur Oberen Obisellalm.

Gehzeit: ca. 4.30 Std.