
St. Martin in Passeier
St. Martin befindet sich entlang der Passeiertaler Straße (Südtirol) und ist ca. 15 km von Meran und 4 km von St. Leonhard entfernt. Das Dorf breitet sich am westlichen Passerufer unterhalb der Matatzspitze aus und ist die größte geschlossene Ortschaft des Passeiertales. Die Fraktionen Flon, Saltaus, Quellenhof, Kalm, Klon, Matatz und Christl gehören zur Gemeinde St. Martin.
In St. Martin starten verschiedene Wanderwege in Richtung der umliegenden Bergspitzen. Über St. Martin befindet sich der Meraner Höhenweg, der das Naturpark Texelgruppe umkreist. Entlang einem schönen und wenig anspruchsvollen Spazierweg kann man in 45 Minuten den Passeirer Wasserfall in Kalm erreichen (48 m Fallhöhe, am Eingang des romantischen Kalmtales).

In der Pfarrkirche, die 1178 erstmals erwähnt wurde, befinden sich vier schöne Barockaltäre und eine Kanzel, die im 18. Jh. von der Passeirer Malerschule (1719 bis 1845) ausgeschmückt wurden. Heute noch kann man alte Fresken an mehreren Häuserfassaden und am Malerhaus in St. Martin bewundern (Ortsrand, Gedenktafel, schöne Freskobilder an der Außenwand, Besichtigung nur von außen).
Im kleinen Heimatmuseum im Tiefparterre der Raiffeisenkasse werden vorwiegend alte bäuerliche Arbeitsgeräte aus Haus und Feld gezeigt.
In der Umgebung von St. Martin befinden sich sieben Schildhöfe (Besichtigung nur von außen): Gereuth, Baumkirch, Kalm, Granstein, Haupold, Saltaus und Steinhaus. Besonders sehenswert sind der burgähnliche Schildhof Steinhaus oberhalb von St. Martin und der zinnengeschmückte Schildhof Saltauserhof (heute Hotel) in Saltaus.




