Zu den schönsten Höhenwegen im Alpenbereich und in Südtirol gehört der Meraner Höhenweg.
Die Wegnummer 24 führt rund um den Naturpark Texelgruppe.
Der Meraner Höhenweg, über 80 Kilometer lang, die zwischen 4 und 6 Tage Wanderung in Anspruch nimmt, ist von Ende Juni bis Oktober (je nach Schneefall) begehbar. Zahlreichen sind die Auf- und Abstiegsmöglichkeiten sowie die traumhaften Aussichten auf Südtirols Dreitausender.
Auf dem gesamten Rundweg laden Gasthöfe, Schutzhütten und Jausenstationen zur Einkehr ein.
Südumrundung des Meraner Höhenweges
Die Südumrundung des Meraner Höhenweges beginnt in Ulfas (1369 m) im hinteren Passeiertal.
Über den einsam gelegenen Gögelehof (1295 m) gelangen wir nach Christl (1132 m) - die prächtige Kulisse der Sarntaler Alpen immer im Blick. In gut 2,5 Stunden haben wir dann Matatz (1098 m) erreicht. Über Magdfeld (1147 m), Vernuer (1100 m) und Longfall (1075) führt der Weg weiter zu den Muthöfen (1361 m), die am Steilhang unterhalb der Mutspitze kleben.
Es folgt das auf 1.839 m gelegene Hochganghaus, der höchste Punkt der Südumrundung. Von hier geht es hinunter zur Gojener Alm (1824 m) nach Nassereith (1523 m), Giggelberg (1535 m), Hochforch (1555 m), Innerforch (1460 m), Linthof (1386 m), Kopfron (1436 m) bis nach Katharinaberg (1245 m) im Schnalstal.
Nordumrundung des Meraner Höhenweges

Wer den Meraner Höhenweg nordwärts umrunden will, wandert von Katharinaberg (1245 m) nach Nassereith (1523 m) zum Vorderkaser (1693 m) im Pfossental.
Von der Rableid Alm wandern wir zu dem im Jahr 1290 erstmals urkundlich erwähnten Eishof (2069 m). Die Dreitausender Texelspitze (3318 m), Roteck (3337 m), Hohe Weiße (3281 m), Hohe Wilde (3481 m), Karlesspitze (3462 m) und die Hintere Schwärze (3624 m) türmen sich hier zu einer atemberaubenden Kulisse auf.
Nachdem wir den noch einmal kräftig ansteigenden Weg hinauf zum Eisjöchl (2908 m), dem höchsten Punkt des gesamten Höhenweges, gemeistert haben, geht es zur Stettinerhütte (2875 m), von dort hinunter nach Pfelders (1622 m) und über Inner- und Außerhütt nach Ulfas.


