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Pfossental - Val di Fosse

Höfe und Almen im Pfossental

Vorderkaser, Bachhaus, Mitterkaser, Gamplhof, Rableid und Eishof, ursprünglich alle als eigenständige Höfe und im Selbstversorgerbetrieb bewirtschaftet.

Das ganze Jahr lebten die Bewohner im Tal. Abgeschieden in einsamer Lage. Auf den Höfen musste alles selbst erzeugt werden.

In den kurzen Sommern galt es, Vorräte für den langen Winter anzulegen. Gefahrvoll und mühsam war das leben im Pfossental in Südtirol.

Der Begriff "Kaser" ist ein Lehnwort aus dem Romanischen "casa" (Hütte, Haus). Denkbar ist aber auch, dass der Name aus der rätischen Zeit stammt und so wie im bayerisch-österreichischen Alpengebiet einfach "Käsemacher" bedeutet.

Vorderkaser

Vorderkaser
Vorderkaser

Der Vorderkaser (1693 m) wird 1410 erstmals urkundlich erwähnt. Auf 1693 m Höhe gelegen, ist er ein "selbstständiges, unabhängiges Königreich", zumindest war es so in früheren Zeiten.

Im Jahre 1827 wurde der Vorderkaser von einer Lawine teilweise zerstört, neun Personen verschüttet. Zwei davon konnten nur mehr tot geborgen werden.

Bachhaus

Bachhaus, ein kleines Anwesen am Hangfuß des Rossberges, galt als der lawinensicherste Hof des Schnalstals. Und doch besiegelte vor etwa 150 Jahren gerade eine Lawine sein Schicksal. Heute weisen nur noch spärliche Mauerreste darauf hin.

Mitterkaser Alm

Mitterkaser Alm
Mitterkaser Alm

Der Mitterkaser (1954 m) und die heutige Rableidalm werden bereits im Jahre 1308 vom Bistum Feising an das Stift Stams verkauft (Urkundenverzeichnis im Stift Stams).

Sie müssen also schon im 13. Jh. errichtet worden sein. Jausenstation.

Gamplhof

Gamplhof
Gamplhof

Der Gamplhof ist möglichst lawinensicher unten am Pfossentalbach gebaut worden. Eine Steinmauer schützt Stadel und Haus vor der Lawinengefahr.

Er war bis 1910 ganzjährig bewohnt, ja sogar als "Alpengasthaus Gampl" geführt. Danach zog die Kinderreiche Familie nach Karthaus.

Rableid Alm

Rableid Alm
Rableid Alm

Der Rableidhof (2004 m), 1290 erstmals urkundlich erwähnt, wird 1876 aufgelassen und seither nur mehr als Alm bewirtschaftet.

Das Almgebäude wurde 1986 von einer Lawine zerstört. Heute ist die Alm wieder vorbildlich aufgebaut. Jausenstation mit Übernachtungsmöglichkeit.

Eishof

Eishof
Eishof

Der Eishof (2076 m) war der höchste Bauernhof bzw. Schwaighof des Schnalstales. Er war bis 1897 noch ganzjährig bewohnt.

Im März 1973 brannte das Almgebäude ab. Seit 1981 ist der heutige Eishof wieder aufgebaut. Jausenstation mit Übernachtungsmöglichkeit.