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Gais

Gais im Pustertal

Gais (841 m) ist ein ideales Ausflugsziel, welches zu allen Jahreszeiten zum Wandern und anderen sportlichen Aktivitäten einlädt. Die Gemeinde Gais im Pustertal (Südtirol) umfaßt die Ortschaften Tesselberg (Berg des Tassilo, bayr. Herzog), Mühlbach und Uttenheim (Ansitz des Uoto, bayr.).

Ab Bruneck 5 km, nach Uttenheim 3,5 km.

Wie durch ein mächtiges Schleusentor tritt man aus der Brunecker Weitung durch die Enge zwischen Schloss Kehlburg und Burg Neuhaus bei Gais ins Tauferer Tal und Ahrntal.

Gais, der Ort zu beiden Seiten der Ahr, war gewiss schon in der Urzeit besiedelt, was sich an der Gaisinger Pipe (944 m) und am nahen Kehlburghügel (1188 m) erahnen lässt.

Der Ortsname Gais stammt aus dem indogermanischen Wortwurzel aus dem Bärental hin und bedeutet soviel wie "Anschwemmungsland". Gais wird 1272 in der Form "Geis", 1282 als "Gaisse" und 1333 in latinisierter Form "Gayza" erwähnt.

Die Pfarrkirche von Gais, im romanischen Baustil aus dem Ende des 12. Jh., blickt auf eine lange Geschichte zurück und zählt heute zu den ältesten und interessantesten Landkirchen von ganz Tirol. Turm und Langhaus wurden in spätgotischer Zeit erhöht. Das Gewölbe ist späterer Barockisierung zum Opfer gefallen. 1906 bis 1911 in neuromanischem Stil renoviert. Beeindruckend ist das dichtgefügte Mauerwerk. Die Kirche wurde Zeugin von vielen freudigen Ereignissen aber auch von harten und tragischen Schicksalsschlägen. Sie sah viele Generationen in den Staub sinken und beobachtete das sich wandelnde Dorfbild. Die Pfarrkirche aber blieb bestehen und mit ihr ihre Botschaft: "Du aber bist derselbe, Deine Jahre nehmen nicht ab, Ihr Menschen sollt wissen: Glaubt Ihr nicht, so bleibt Ihr nicht".

Im Hotel Burgfrieden gibt es das einzige Feuerwehrhelm-Museum weltweit mit über 600 Helmen. Ein Badesee am Dorfrand zum Schwimmen und ein Spiel- und Erholungspark im Zentrum lassen auch Kinderherzen höher schlagen. Besonders sehenswert ist der mit dem Wakkerpreis ausgezeichnete Dorfplatz.

Das Pflegerhaus (darin die Bachersche Bildhauerwerkstatt) mit der stattlichen Kapelle befindet sich im rechtsufrigen Teil des Ortes neben dem Gasthof "Burgfrieden" an der Auffahrt zur Burg Neuhaus.

Hier hauste im Jahre 1425 der geniale Wildling Oswald von Wolkenstein, der letzte Minnesänger, als Pfleger.

Und hierher flüchtete während des Zweiten Weltkrieges der berühmte amerikanische Dichter Ezra Pound und seine Familie. In Gais liegt seine Mutter Isabell Westen Pound begraben.

Im Winter

Die Skigebiete im Pustertal befinden sich im Ahrntal, im Gadertal, im Pragsertal, in Bruneck, in St. Vigil in Enneberg, in Toblach und in Sexten.