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Uttenheim - Villa Ottone

Uttenheim im Pustertal

Uttenheim (837 m) befindet sich im Pustertal (Südtirol). Im Sommer ist das Tauferer Tal und Ahrntal für den Raftingsport bekannt und beliebt.

Von Uttenheim steigt man hinauf zu den Berghöfen von Lanebach (1560 m), zu den vielleicht unwegsamsten im ganzen Lande. In furchterregender Hanglage über Lawinenkegel führt der Steig hoch über der Gehöftegruppe "Anewandt" (1250 m) hinauf bis zur überraschend weiten, ebenen Flur Wechseleben (1500 m). Der Weiterweg steigt sogar bis auf 1700 m an.

An die alte Feudalzeit erinnert der Ansitz Stock mit dem Wappen der Herren von Wenzel und der nachmaligen Freiherren von Sternbach zu Stock und Luttach. Sie haben den Besitz um 1624 in die heutige Form gebracht und sind heute noch die Besitzer.

Burgruine Schlössl in Uttenheim, auf einen an zwei Seiten abfallenden Felsengrat gelegen. An der höchsten Stelle der Bergfried, an den sich beiderseits die Ringmauer anschließt. Tiefer gelegen der Palas und die Kapelle.

Pfarrkirche von Uttenheim

Majestätisch im Ort steht die Pfarrkirche von Uttenheim da, der hl. Margareth geweiht. Sie war ursprünglich romanisch, wurde aber später gotisiert und hatte auch einen höchst wertvollen Altar des sog. "Meister v. Uttenheim" (ca. 1430 - 1480), dessen richtigen Namen man nicht kennt.

Heute zählt man ihn zu den großen Meistern der Gotik und vermutet in ihm den Lehrmeister des großen Michael Pacher.

Seine Tafelbilder sind im Kloster Neustift und im Museen von Wien und Innsbruck zu besichtigen. Die Kirche befindet sich genau an der Stelle eines viel älteren Gotteshauses (erste Erwähnung 1175). 1772 zerstörte ein Blitzstrahl die Kirche. Man beschloß einen barocken Neubau herzustellen.

Die neue Kirche sollte größer werden als die alte. 1774 wurde als geschlossener Barockbau neu errichtet. Die Deckenbilder und Kreuzwegtafeln malte Franz Zeiler. Die Altäre sind eine merkenswerte Arbeit aus dem 19. Jh. Das Altarbild ist eine gute Kopie vom Agnesbild in der Brixner Seminarkirche, hier wird die hl. Margareth dargestellt. Statuen am Hochaltar: Joachim und Anna (19. Jh), der Meister ist unbekannt.

Die Entstehung von Uttenheim

Uttenheim wurde urkundlich im Jahre 970 in einem Freisinger Tauschbrief bezeugt. Um 1100 werden die Edlen von Uttenheim genannt. Sie bauten auf dem wilden Felsen über dem Ort ihre Burg, scheinen aber ein Menschenalter später bereits als Ministerialen (Dienstherren) der Edlen von Taufers auf. Im Mittelalter ist die Grenze Taufers (Tirol) und Uttenheim-Neuhaus (Görz) durch Uttenheim gegangen.

Im Winter

Die Skigebiete im Pustertal befinden sich im Ahrntal, im Gadertal, im Pragsertal, in Bruneck, in St. Vigil in Enneberg, in Toblach und in Sexten.

Für den Wintersport eignen sich die benachbarten Skigebiete im Ahrntal (Klausberg) und Kronplatz.