Das Gsieser Tal ist ein Seitental des Pustertales zwischen den Ausläufern der Rieserfernergruppe und den Defreggeralpen.
Das 18 km lange Gsieser Tal zweigt bei Welsberg gegen Norden ab, eine gut ausgebaute Straße führt durch das weite Tal, vorbei an den Ortschaften Pichl, St. Martin und St. Magdalena. Das Tal verläuft bis St. Magdalena fast eben und ist sehr weit und sonnig.
Die Hänge beiderseits des Talbodens sind mit dichten Tannen- und Fichtenwäldern bewachsen. Der niederste Ort Pichl liegt auf 1260 m Meereshöhe, St. Magdalena auf 1400 m, die letzten Höfe befinden sich auf 1530 m.
Das weite, ruhige Tal bietet vor allem Entspannung, Erholung, viel Natur, gute Luft und eine intakte, von fleißigen Bauerhänden geprägte Kulturlandschaft.
Der wohl bekannteste Sohn des Tales ist zweifelsohne Pater Joachim Haspinger, der streitbare Kapuzinerpater, der 1809 maßgeblichen Anteil am Sieg der Tiroler gegen Franzosen und Bayern am Bergisel hatte.

