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Gsiesertal - Valle di Casies

Das Gsiesertal in Südtirol

Das Gsieser Tal ist ein Seitental des Pustertales zwischen den Ausläufern der Rieserfernergruppe und den Defreggeralpen in Südtirol.

Das weite, ruhige Tal bietet vor allem Entspannung, Erholung, viel Natur, gute Luft und eine intakte, von fleißigen Bauerhänden geprägte Kulturlandschaft.

Das 18 km lange Gsieser Tal zweigt bei Welsberg gegen Norden ab, eine gut ausgebaute Straße führt durch das weite Tal, vorbei an den Ortschaften Pichl, St. Martin und St. Magdalena.

Das Tal verläuft bis St. Magdalena fast eben und ist sehr weit und sonnig. Die Hänge beiderseits des Talbodens sind mit dichten Tannen- und Fichtenwäldern bewachsen.

Der niederste Ort Pichl liegt auf 1260 m Meereshöhe, St. Magdalena auf 1400 m, die letzten Höfe befinden sich auf 1530 m.

Pfarrkirche zum Hl. Nikolaus, 1472 erbaut, um 1879 hat man dem Kircheninnern seine heutigen neugotischen Form gegeben. Pfarrkirche zum Hl. Martin, ehemals gotischer Bau von 1425, wurde in den Jahren 1777/78 zum Barockbau. Pfarrkirche zur Hl. Magdalena, ist zur Zeit der Spätgotik entstanden, wurde mehrmals vergrößert, auch barockisiert, regotisiert.

Eine Vielzahl an Kapellen und Bildstöcken, beschrieben im Buch "Kirchen-Kapellen-Bildstöcke-Gedenkstätten". Hinweise zu besinnlichem Wandern.

Pater Joachim Haspinger

Der wohl bekannteste Sohn des Tales ist zweifelsohne Pater Joachim Haspinger, der streitbare Kapuzinerpater, der 1809 maßgeblichen Anteil am Sieg der Tiroler gegen Franzosen und Bayern am Bergisel hatte. Das Pater-Haspinger-Haus in St. Martin, (Gsieser Tal) ehemals Schießstand, der anlässlich des Tiroler Gedenkjahres 1909 als Freiluftstand errichtet wurde, im Innern ist heute eine fotogrammetrische Nachbildung des Gemäldes "Der Landsturm" (5x3 m) von Albin Egger Lienz zu sehen, das Original hängt im Schloss Bruneck bei Lienz.

Das Pater-J.-Haspinger-Denkmal in St. Martin (Gsieser Tal), wurde 1959 anlässlich der Gedenkfeier zu "150 Jahre Tiroler Aufstand 1809" von Bildhauer Othmar Winkler in Bronze gegossen. Pater Joachim Haspinger wurde auf dem Speckerhof in St. Magdalena 1776 geboren und starb 1858 in Salzburg und ist in der Innsbrucker Hofburg begraben. 1809 führte der streitbare Kapuzinerpater die Tiroler zum Erfolg in den Kämpfen gegen die Franzosen und Bayern am Bergisel.

Bauernhofbesichtigung Voadohuibn

Bauernhofbesichtigung Voadohuibn in St. Magdalena in Gsies. So lebten und überlebten unsere Vorfahren auf den kleinen Bergbauernhöfen. Der Natur- und Landschaftsführer, Eduard Hofmann, erklärt diese Zusammenhänge bei der Führung durch das "olte Voadohuibn Haus". Dabei zeigt er viele alte Werkzeuge und Geräte der mühseligen Bauernarbeit, wovon manche auch selbst ausprobieren kann. Er versucht Einblick in ein vergangenes Leben zu übermitteln.

Im Winter

Die Skigebiete im Pustertal befinden sich im Ahrntal, im Gadertal, im Pragsertal, in Bruneck, in St. Vigil in Enneberg, in Toblach und in Sexten.