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St. Johann - S. Giovanni

St. Johann im Ahrntal

St. Johann (1017 m) ist die größte Ortschaft des Ahrntales in Südtirol und der Heimatort der Gebrüder Joseph Georg und Johann Baptist Oberkofler.

Seit einigen Jahren gibt es das "Oberkofler Museum" im Dorfzentrum von St. Johann, das natürlich besichtigt werden kann.

Joseph Georg, der Dichter wurde 1889 geboren und studierte in Brixen, Trient und Innsbruck. Er hinterließ fünf Gedichtesammlungen ("Stimmen aus der Wüste", "Gebein aller Dinge", "Triumph der Heimat", "Nie stirbt das Land" und "Verklärter Tag"), zwei Erzählungen ("Die Knappen von Prettau" und "Das rauhe Gesetz"), vier Romane ("Sebastian und Leidlieb", "Das Stierhorn", "Der Bannwald" und "Die Flachsbraut"), ein Novellenbändchen ("Drei Herrgottsbuben") ein "Nikolausspiel" sowie die Jugenderinnerungen ("Wo die Mutter ging" und "Ehe der Schatten fiel").

Mineralienmuseum

Im Mineralienmuseum sind fast 1.000 Exemplare, die während viele Jahrzente gesammelt worden sind, ausgestellt. Sie sind das Ergebnis einer anspruchsvollen und leidenschaftlichen Sucharbeit.

Kirchen in St. Johann

Johann Baptist Oberkofler, geboren 1895, war als "Priestermaler" weitum bekannt. Er besuchte die Kunstakademie in München, fand aber später seinen ganz persönlichen Stil. Er wurde Dombenefiziat an der Brixner Kathedrale und für seine Verdienste päpstlicher Geheimkämmerer. Die Freskenmalereien in den Friedhofsarkaden von St. Johann stammen von ihm.

Die Kirche von St. Martin ist ein schöner Bau am Rande des weiten Martinboden, mit hohem, sehr proportioniertem Turm. Die ursprüngliche Martinskirche wird bereits 1250 erwähnt, wurde 1342 vom Trippach zerstört, jedoch Anfang des 16. Jh. neu in der heutigen Form errichtet. 1968 wurde sie nach einer gründlichen Renovierung neu geweiht. Hochinteressante Gedächtnissteine (1580) und Kanzel; polygonale Brüstung aus Stein mit durchbrochenem Maßwerk aus dem Anfang des 16. Jh. Außen an der Kirchenmauer die Wasserstandslinie von der katastrophalen Überschwemmung 1878.

Die Erzpfarre zum Hl. Johannes d. Täufer zählt sicherlich zu den schönsten Gotteshäusern des Landes. Die Kirche von St. Johann wurde in den Jahren 1783 bis 1785 gebaut und 1788 geweiht. Die Gemälde in den Kuppeln sowie das Ölgemälde hinter dem Hochaltar stammen von Franz Joseph Schöpf. Die Seitenaltäre, einfache und vornehme Säulenaufbauten mit Rundgiebel stammen von Jakob Santer aus Bruneck. Bilder: Maria Himmelfahrt und Tod des Hl. Martinus von Josef Schöpf 1785. Mächtiger Kuppelturm mit schönem Geläute. Besonders schön sind auch die Glasfenster (Barock), die Apostel darstellend.

In der Nähe der Pfarrkirche in St. Johann steht das Mesnerhaus, in dem die beiden Ahrntaler Künstler Johann Paptist und Josef Georg Oberkofler geboren wurden. Im Haus ist heute eine Gedenkstätte eingerichtet, die Museumscharakter hat.

Im Winter

Hoch hinauf zum Skigebiet Klausberg und Speikboden und im Weißenbach. Die Pisten und Anlagen machen Eindrücke, die andere verblassen lassen. Speikboden und Klausberg locken mit paradiesischen Zuständen bis weit nach Ostern.

Wintervergnügen pur in purer Natur für ehrgeizige Sportler und genießerischem Träumer. 80 km gespurte Höhenloipen, Skitouren zu den höchsten Gipfeln, Schneeschuhwanderungen durch die tiefsten Wälder.