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Waalwege - Sentieri roggia

Die Waalwege im Passeiertal

Zahlreiche markierte und gut beschilderte Wanderwege für jede Jahreszeit, das umschreibt das Wandernetz im Passeiertal am einfachsten. In den Frühlingsmonaten laden die Waalwege zum Wandern, Fotografieren und zum Verweilen ein.

Die Waale sind uralte, künstliche angelegte Wasserläufe, die teils durch Obstplantagen führen und heute noch zur Bewässerung der Felder und Wiesen dienen. Schmale Wege entlang dieser Kanäle werden Waalwege genannt. Im Passeiertal zählt der Riffianer Waalweg, Kuenser Waalweg, Maiser Waalweg und der Ulfaser Waalweg zu den Interessantesten.

Riffianer Waalweg

Der Aufstieg zum Riffianer Waalweg erfolgt über den Kirchweg bzw. Rösslweg in Riffian. Der Rösslweg zweigt nach ca. 400 m vom Kirchweg links ab und führt leicht ansteigend bis zum Schießstand, wo der Riffianer Waalweg beginnt. Er verläuft zwischen Waldrand und Wiesen bis nach Kuens und endet im Kuensertal. Der Rückweg kann über die Kuenserstraße, den Valtmaunweg oder über die Hohlgasse gemacht werden. Wer will kann den Ausgangspunkt des Waalweges im Kuensertal mit dem Auto erreichen und bis Riffian wandern.

Gesamtgehzeit: ca. 1.30 - 2.00 Std.
Schwierigkeit: leicht

Kuenser Waalweg

Vom Gasthaus Ungericht Hof (Schalenstein) geht es für ca. 10 Minuten der Straße entlang hinauf zum Mutlechnerhof (837 m), von wo die Markierung in weiteren 15 Minuten zum über 600 Jahre alten Kuenser Waal führt (Urkunde beim Hütterhof in Kuens). Wie alle Waalwege geleitet auch der Kuenser Waalweg mehr oder weniger eben dahin. Man folgt ihm bis zu seinem Ursprung, der Waalfassung am Finelebach (1020 m), wozu knapp 90 Minuten Gehzeit benötigt werden. Jenseits der Brücke wandert man rechts vom Waal einige hundert Meter talabwärts, biegt dann scharf links ab und gelangt so auf den unteren Waalweg, der durch schattige Waldungen wieder zum Ausgangspunkt führt.

Gesamtgehzeit: ca. 2.30 Std.
Schwierigkeit: leicht

Maiser Waalweg

Vom Parkplatz Hirzer Seilbahn in Saltaus hinunter zum Passerdammweg und am Hotel Törgglerhof vorbei. Hier verläuft der beschilderte Weg entlang des Waales nahezu eben von Saltaus nach Obermais bei Meran. Der Rückweg erfolgt entweder über den selben Weg oder nach Riffian absteigen und über den Passerdammweg retour. Alternative: Waalweg bis Schenna oder nach Riffian und Meran.

Gesamtgehzeit: ca. 1.30 Std.
Schwierigkeit: leicht

Ulfaser Waalweg

Der Ulfaser Waalweg ist der einzigste Waalweg im Hinterpasseier. Ausgangspunkt der Wanderung ist Platt. Von dort nach Ulfas führt die Tour über die Almzufahrt bis zur Ulfaser Alm (1600 m). Ab der Ulfaser Alm beginnt der rund 4 km lange Ulfaser Waalweg und führt unter schattenspendenden Bäumen entlang des Waals bis zur Waalerhütte. Der kurze Abstieg endet am Gasthaus Christl und ab hier in einer langen Rechtsquerung nach St. Martin oder gerade hinunter nach St. Leonhard.

Gesamtgehzeit: ca. 4.00 Std. nach St. Leonhard, 5.00 Std. nach St. Martin
Schwierigkeit: leicht

Oder von der Waaler Hütte gleicher Rückweg.

Gesamtgehzeit: ca. 3.00 Std.
Schwierigkeit: leicht

Weitere Waalwege in der Umgebung

  • Partschinser "Waalweg": Partschins - Vallettina - Zieltal - Weg 1 - Partschins. Gesamtgehzeit: ca. 2.00 Std.
  • Verdinser "Waalweg": Schenna - Gasthof Pichler - St. Georgen - Schenna. Gesamtgehzeit: ca. 2.30 - 3 Std.
  • Marlinger "Waalweg": Töll - Marling - Tscherms - Lana. Gesamtgehzeit: 3.00 - 3.30 Std.
  • Algunder "Waalweg": Oberplars - Mitterplars - Algund - Gratsch. Gesamtgehzeit: ca. 2.00 Std.