
Salurn, der südlichste Ort Südtirols (Ferienregion Südtirols Süden), liegt nördlich der gleichnamigen Salurner Klause an der deutsch- italienischen Sprachgrenze. Diese uralte Siedlung erstreckt sich unterhalb der wildromantischen Haderburg inmitten von Obst- und Weingärten, umgeben von bewaldeten Berghängen, welche zu Wanderungen und Ausflügen einladen. Herrschaftshäuser aus der Renaissance- und Barockzeit prägen den alten Dorfkern.
Berühmte Persönlichkeiten wie Napoleon, Martin Luther, Albrecht Dürer und Ludwig Richter waren in Salurn zu Gast. Hier wurde auch der berühmte Zwerg Perkeo geboren, Hofnarr des Kurfürsten Karl Philipp von der Pfalz, dessen Holzstatue man heute noch in der Nähe des berühmten Fasses im Heidelberger Schloss bewundern kann.
Zu Pfingsten findet alljährlich in Salurn das "Torbogenfest" statt. Von Juni bis September werden an vielen Wochenenden von den verschiedenen Salurner Vereinen Wiesenfeste abgehalten.
Im Freibad von Salurn kann man ausspannen. Tennisplätze finden sich in Salurn und Buchholz, Sportfischerei bei der "Garben-Hütte", aber auch einen Fußballplatz, eine Boccia-Bahn, eine Kegelbahn und Squash-Hallen.
Von den Bergfraktionen Buchholz (560 m), mit sanften, von Tannenwäldern überragten Hängen von Gfrill (1328 m) genießt man herrliche Ausblicke über das Etschtal und die Brenta-Dolomiten. Den Gast erwarten gemütliche Gaststätten und familiäre Privatbetriebe.
Salurn gilt als idealer Ausgangspunkt für Radtouren durch das Etschtal bis nach Trient oder in das Überetsch und Wanderungen in den Naturpark Trudner Horn, sowie zur Erkundung Südtirols und für Tagesausflüge in den Süden ins benachbarte Trentino, zum Gardasee, nach Verona und Venedig.

Haderburg
Symbolische, sagenumwobene, südlichste Burg im deutschen Sprachraum. Haderburg wurde um 1150 erbaut, eindrucksvoll auf eine schroffe, schwindelerregende Felsspitze hinaufgesetzt. Auf dem Weg in den Süden wurden hier (Tor zum Süden) z.B. Melanchton beherbergt (danach mußte man von hier hinauf über den 980 m hohen Sauc-Pass in den Süden fahren; das Etschtal südlich von Salurn war Sumpf). Über den Visionenweg (890 m lang und 2,50 m breit, 12,5 % Steigung) zugänglich.

