
Bozen ist di Landeshauptstadt Südtirols. Bekannt sind die Lauben, der Obstmarkt, der Dom, die Talferpromenade. Der bekannteste Bozner ist wohl "Ötzi", der Mann aus dem Eis. Die Attraktion des Museums für Archäologie.
Nur in Bozen verschmilzt die Natur mediterrane und nordische Pflanzenwelten. Zypressen, Ölweiden und Palmen wachsen im Talgrund. Die Hänge hinan steigen Flaumeichen- und Hopfenbuchen- Wälder; Wechseln sich ab mit dem Artenreichtum von Trockenrasen und Felsfluren.
Rund um den Talkessel führen die von den Boznern so sehr geliebten Promenaden. Seltene Pflanzen gedeihen hier. Jahrhundertealte Bäume spenden Schatten. Keine Woche vergeht, ohne dass neue Blüten aufgehen.
Bozen war über Jahrhunderte hinweg die Stadt, durch die jeder Künstler hindurch musste, wenn er nach Italien reiste oder von Italien den Norden erobern wollte. Der rege Austausch hat das Geistesleben geprägt. Heute ist Bozen eine moderne europäische Stadt.

Theater - Bozner Dom - Waltherplatz
Dom: 1340 - 1500, in gotischem Stil erbaut. Der 65 m hohe, gotische Kirchturm wurde vom schwäbischen Bildhauer Hans Lutz von Schussenried (1501 - 1519) errichtet. Sehenswert: das romanische Portal, die Fensterrose (1300), das Fresko der Madonna mit dem Kind (1475), das Fresko der Kreuzigung (1300) auf der Nordseite, die spätgotische Kanzel, der barocke Hochaltar (1710). Die Domschatzkammer beinhaltet wertvolle Objekte (Goldschmiedekunst) sowie wichtige Zeugnisse der Geschichte der Kirche.
Die Franziskaner Kirche mit holzgeschnitztem, gotischen Flügealtar von Hans Klocker (1500). Angrenzender Kreuzgang mit wertvollen Fresken aus der Schule Giottos. Die Dominikanerkirche und Keuzgang wurden 1270 in gotischem Stil erbaut. Sehr schöne Fresken (14. Jh.) aus der Giotto-Schule, außergewöhnlich ist die Johanneskapelle. In der spätgotischen Alte Grieser Pfarrkirche wird der berühmte Flügelaltar von Michael Pacher aufbewahrt, der ein Kleinod gut erhaltener gotischer Schnitzkunst darstellt.
1808 veranlaßte Kaiser Maximilian von Bayern den Bau des Waltherplatzes. Er erhielt den Namen vom größten deutschen Dichter des Mittelalters Walther von der Vogelweide (1170-1230). Das Walther-Denkmal in neo-romanischem Stil wurde 1889 von Heinrich Netter geschaffen.
Schloss Runkelstein, die Bilderburg, befindet sich am Eingang zum Sarntal. Schloss Maretsch, das Schloss im Weinberg ist eine antike Burg nur zwei Schritte vom Stadtzentrum entfernt. Die Haselburg befindet sich oberhalb Haslach.

