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Wandern am Montiggler Seen in Südtirol

Spaziergang Montiggler Seen

Ausgangspunkt: Parkplatz Montiggler Seen (oben in Wald vor dem Straßengefälle, nicht direkt am See).
Höhenunterschied: 100 m
Wanderzeit: ca. 1,5 h
Schwierigkeit: leicht

Sehenswürdigkeiten am Weg: Montiggler Seen.

Wegverlauf: Vom Parkplatz spazieren wir über das schmale Asphaltband (nicht die Hauptstraße) nach rechts hinunter zum Weiler Montiggl. Wir durchqueren die Häusergruppe und gehen gerade weiter. An der nächsten Kreuzung halten wir uns rechts, um noch vor Beginn der Steigung (hinter einem Wildgrill) nach links auf einen deutlich erkennbaren Steig auszuweichen. Über den Steig zur Forstsraße am südlichen Seeufer. Nach rechts und um den Großen Montiggler See bis zu seinem nördlichen Ende. Hier wieder rechts und über einen Steig weiter zum Kleinen Montiggler See (beschildert). Im Gegenuhrzeigersinn um den Kleinen See und zu Asphalt (gesperrte Straße). Nur 100 Meter nach Süden, dann rechts ab und über den beschilderten Waldweg zurück zum Parkplatz (oder auch über das Asphaltband zum Großen See und hinter der Schranke steil rechts hoch zum Parkplatz).

Spaziergang Frühlingstal

Das Frühlingstal verbindet die vom Eiszeitgletscher ausgeformten Becken des Montiggler bzw. Kalterer See. Der aus dem Montiggler See kommende Angelbach fließt zunächest träge durch den breiten Schilfgürtel, der eine reiche Gewässerfauna beherbergt.

Die Einwirkung des Menschen auf die Natur ist unübersehbar: intensive Landwirtschaft, Tourismus, Freizeitbetrieb, Straßenbau und Forstwirtschaft; durch die Unterschutzstellung sichert er aber auch die noch intakten Naturwerte.

Abertausende Frühlingsblüher haben dieses kurze Tälchen zu einem der bekanntesten Ausflugsziele Südtirols gemacht. Bereits Ende Februar entfalten weiße Frühlingsknotenblumen (großes Schneeglöckchen), blaue Leberblümchen und gelbe Primeln eine Symphonie von Formen und Farben; später prägen Veilchen, Windröschen und Scharbockskraut den Blütenteppich der Talmulde. Die unscheinbaren Blüten der Haselwurz entfalten sich am Boden, ihr spezieller Duft lockt nämlich Schnecken zur Bestäubung.

Ein vielfältiger Laubmischwald überschirmt das Blumental: in der Bachaue Schwarzerlen; daneben Linden, Ulmen, Buchen, Süßkirschen, Ahorn, Eichen, Robinien, vereinzelt auch Tannen und Fichten. Lichtungen sind gesäumt von Schwarzem Holunder, Hasel, Blutrotem Hartriegel, Weißdorn, Roter Heckenkirsche und Brombeere. Efeu bedeckt stellenweise den Boden und klettert bis in die Baumkronen.

Schon an den ersten warmen Tagen verlässt der gelbe Zitronenfalter sein Winterquartier. In den Vormittagsstunden begleitet uns das vielstimmige Trillern von Meisen, Rotkehlchen, Zaunkönig und Kleiber. Der Kuckuck ruft und im Wald hämmert der Specht. Nur bei Regenwetter begegnen wir tagsüber dem grellgefleckten Feuersalamander, dessen Larven im Angelbach leben.

Frühlingsblüher müssen sich beeilen: schon bald wird die volle Laubentfaltung der Bäume ihnen die lebensspendenden Sonnenstrahlen entziehen. Wo hingegen mit standortsfremden amerikanischen Douglastannen aufgefrostet wurde, haben Dauerschatten und versauernder Nadelfilz den Blütenflor erstickt.

Ausgangspunkt: Parkplatz Montiggler Seen (oben im Wald vor dem Straßengefälle, nicht direkt am See).
Höhenunterschied: 100 m
Wanderzeit: ca. 1,5 h
Schwierigkeit: leicht

Sehenswürdigkeiten am Weg: Montiggl Dorf, Frühlingstal. Beste Zeit: Zur Schneeglöckchenblüte (ca. März).

Wegverlauf: Vom Parkplatz spazieren wir über das schmale Asphaltband (nicht die Hauptstraße) rechts hinunter zum Weiler Montiggl. In der Ortschaft zweigen wir direkt vor der Kirche nach rechts ab und folgen dem (bald gesperrten) Asphaltsträßlein 20 Minuten durch Obstwiesen und dann durch den Wald bis zu einer Querstraße. 50 Meter nach links und damit zum Frühlingstal. Wer rechts absteigt, gelangt durch den unteren Teil des Frühlingstals zum Kalterer See. Wir aber gehen links aufwärts durch das liebliche Tal und folgen den Markierungen bis zu Asphalt. Nach rechts läßt sich der Spaziergang mit einem Besuch der Montiggler Seen verlängern (nächste Tour). Zurück zum Ausgangspunkt halten wir uns am Asphalt jedoch links zum nahen Weiler Montiggl, von wo aus wir den Rückweg zum Ausgangspunkt bereits kennen.

Eislöcher

Das seltene Naturphänomen der Eislöcher erklärt man mit dem physikalischen Prinzip der Windröhre.

Ausgangspunkt: Dorfplatz St. Michael
Höhenunterschied: 100 m
Wanderzeit: ca. 1,5 h
Schwierigkeit: leicht

Sehenswürdigkeiten am Weg: Gleitkapelle, Aussicht, Eislöcher, Schlösser Gandegg, Englar, Moos.

Wegverlauf: Vom Dorfplatz zur Eislaufhalle, an deren südlichen Ende die ausgeschilderte Promenade zum schöngelegenen Gleifkirchlein auf der Anhöhe beginnt. Dahinter zur kleinen Asphaltstraße und nach links bis in eine scharfe Linkskurve. Hier führt ein gut beschilderter Weg direkt zu den Eislöchern weiter. Später zurück zur Linkskurve, jetzt rechts und über Aspahlt an den Schlössern Englar und Gandegg vorbei. In Folge linkshaltend zurück zum Ausgangspunkt.

Montiggler Seen von Girlan

Ausgangspunkt: Girlan, Hauptplatz, Bushaltestelle
Höhenunterschied: 200 m
Wanderzeit: ca. 4 h
Schwierigkeit: leicht/mittel
Am Wegrand: Wilder-Mann-Bühel, Montiggler Seen, Montiggl.

Wegverlauf: Vom Dorfplatz (nicht mit Kirchplatz verwechseln!) wandern wir die Martinsstraße Richtung Jesuheim dorfauswärts und folgen den Schildern nach Schreckbichl. Wo der Asphalt endet, gehen wir über die Forststraße gerade (nicht links!) weiter, bis nach fast einem Kilometer ein beschilderter Steig links zum Wilden-Mann-Bühel abzweigt. Über ihn zu einer weiteren Forststraße. Wer nun den höchsten Berg des Montiggler Waldes besteigen und die Aussicht übers Überetsch genießen will, wandert nach links (später eine markierte Abzweigung) und später zurück (ca. 30 min.).

Wer auf den Gipfel pfeift, hält sich gleich schon rechts. Bei Kreuzungen mit weiteren Forststraßen halten wir uns zuerst zweimal links, dann rechts und gelangen so zum Kleinen Montiggler See. Nach links und um den See herum, am Südende wiederrum links abwärts und damit zum Großen See.

Wir folgen auch hier dem schönen Steig im Uhrzeigersinn dem Ostufer entlang bis zur Südspitze des Sees. Dort wo der Waldboden hinter der Schranke in die Forststraße übergeht (direkt vor dem Schilfgürtel), folgen wir dem Steig links eben nach Süden bis zu einem kleinen Aspahltband. Dort rechts und das erste Sträßchen wieder links dem Weiler Montiggl zu.

Im Frühjahr empfiehlt sich wegen der vielen Primeln und Schneeglöckchen der Abstecher ins "Frühlingstal", der beschildert 100 m nach der letzten Abzweigung nach Süden abzweigt; insg. ca. 30 min.

Wir schreiten geradewegs durch den Weiler Montiggl, bis in der steilen Rechtskurve dahinter der markierte Patersteig 3A nach links abzweigt. Diesem entlang bis nach ein ausgeprägtes Gefälle. Hier im Talgrund kreuzt unser Weg eine Forststraße, der wir nach rechts immer geradeaus folgen (nicht links abbiegen) - bis zur großen Autostraße nach Montiggl. Über diese 100 m nach links und dann über die für den Pkw-Verkehr anfangs gesperrte Straße rechts ab und über diesen sogenannten Lammweg immer geradeaus zurück nach Girlan.

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