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Montigglersee - Lago di Monticolo

Montiggler See

Die Montiggler Seen zählen zu den beliebtesten Badessen Südtirols. Dementsprechend ist der Andrang im Sommer. Baden in den Seen ist jederzeit möglich und erlaubt. Damit es - aus ökologischen Gründen - niemals zu einem Badeverbot kommt, sollten Besucher ein paar Verhaltensregeln einhalten: Schwimmen, dann erst einölen, nicht umgekehrt, Müll in die Mülleimer, den See nicht mit eine öffentlichen Toilette verwechseln.

Das öffentliche Freibad der Gemeinde Eppan befindet sich am Montiggler See (Lido). Bereits Mitte Mai beginnt hier die Badesaison, die bis Mitte Oktober reicht.

Der Große und der Kleine Montiggler See liegen in zwei vom eiszeitlichen Gletscher ausgeschliffenen Mulden. Im Süd-Westen, beim Ausfluß des Großen Montiggler Sees schließt sich ein ca. 5 ha großes Verlandungsmoor an, wo man verschiedene Pflanzen des Schilfröhrichts antrifft.

Biotop Montiggler Seen

Biotop
Biotop

Aufgrund des geringen Wasseraustausches ist ihre Belastbarkeit sehr gering und bereits niedrige Nährstoffmengen führen zur Beschleunigung der Eutrophierung (Überdüngung). Es kommt zur Massenentwicklung von Algen und anderen Wasserpflanzen, bei deren Abbau Sauerstoff verbraucht wird. Eine übermäßige Produktion an organischer Substanz führt zu Sauerstoffmangel und schließlich zum Absterben der Wasserlebewesen - der See kippt um.

Folgen der Eutrophierung müssen durch teure Restaurierungsmaßnahmen, wie der Belüftung bekämpft werden. So wird der Kleine Montiggler See schon seit 1978 regelmäßig während der Wintermonate künstlich mit Sauerstoff versorgt. Auch Badegäste belasten die Seen.

Spaziergang Montiggler Seen

Ausgangspunkt: Parkplatz Montiggler Seen (Parkplatz am Kreisverkehr, nicht direkt am See).
Höhenunterschied: 100 m
Wanderzeit: ca. 1,5 h
Schwierigkeit: leicht

Sehenswürdigkeiten am Weg: Montiggler Seen.

Wegverlauf: Vom Parkplatz spazieren wir über das schmale Asphaltband (nicht die Hauptstraße) nach rechts hinunter zum Weiler Montiggl. Wir durchqueren die Häusergruppe und gehen gerade weiter. An der nächsten Kreuzung halten wir uns rechts, um noch vor Beginn der Steigung (hinter einem Wildgrill) nach links auf einen deutlich erkennbaren Steig auszuweichen. Über den Steig zur Forstsraße am südlichen Seeufer. Nach rechts und um den Großen Montiggler See bis zu seinem nördlichen Ende. Hier wieder rechts und über einen Steig weiter zum Kleinen Montiggler See (beschildert). Im Gegenuhrzeigersinn um den Kleinen See und zu Asphalt (gesperrte Straße). Nur 100 Meter nach Süden, dann rechts ab und über den beschilderten Waldweg zurück zum Parkplatz (oder auch über das Asphaltband zum Großen See und hinter der Schranke steil rechts hoch zum Parkplatz).

Radtour Montiggler Seen

Ausgangspunkt: St. Michael/Eppan, Radverleih, alter Bahnhof
Höhenunterschied: 200 m
Kilometer: ca. 15 km
Dauer: 1,5 h
Straßenbelag: Asphalt, Schotter.
Am Wegrand: Montiggler Seen

Wegverlauf: Vom Parkplatz zur ampelgeregelten Straßenkreuzung und Richtung Montiggl (Straßenschilder). Nach 100 m links ab und immer geradeaus. Das Sträßlein kurvt dann leicht rechts, der Asphalt endet und wir folgen dem Feldweg in langgezogener Linkskurve durch Obstanlagen zu einer Kreuzung vor einer Villa mit wenig Fenstern. Über Schotter rechts aufwärts (die letzten Meter Asphalt) zu einem asphaltierten Sträßchen ("Lammweg"). Über diesen knapp einen Kilometer nach rechts (Süden), an einer Wegeinmündung von rechts vorbei und bis zur nächsten Straßengabelung. Links fahren, am Bauernhof und einer Forstschranke vorbei und gerade durch den Wald zum Parkplatz von Rungg.

Nach links ans nördl. Ende des Parkplatzes. Dort rechts, an der Schranke vorbei und dahinter rechtshaltend hoch. Jetzt eben nach Süden bis zu einer Kreuzung mit mehreren Forststraßen. Wir folgen der einzigen ansteigenden (nach links oben) und halten uns nach einer Rechtskehre zuerst rechts, dann links und später - bei der Abfahrt - wieder rechts. So gelangen wir zum nordwestlichen Ufer des Kleinen Montiggler Sees. Eine Umfahrung der Seen ist wegen der vielen Fußgänger nicht empfehlenswert.

Wir folgen dem (für den Pkw-Verkehr gesperrten) Asphaltband abwärts, kommen am großen See vorbei und befahren später die breite asphaltierte Straße gerade weiter, bis wo sie in einer Rechtskurve ansteigt. Davor biegen wir links ab und gleich rechts Richtung Weiler Montiggl.

Wegen der Schneeglöckchen und Primeln empfiehlt sich im Frühjahr unmittelbar nach der zweiten Abzweigung der Abstecher - zu Fuß! - ins beschilderte Frühlingstal; Räder absperren! 30 min.
Durch die kleine Ortschaft und dahinter - in der dortigen steilen Rechtskurve - links weg auf den markierten "Patersteig" (Mark. 3A). Wir folgen den Markierungen zu einer Forststraße. Dort wo diese vom Patersteig rechts wegführt, verlassen auch wir den Patersteig und fahren auf die kleine Forststraße, die hier im 90 Grad Winkel nach links abzweigt (beschildert: Richtung Kaltem). Bald steil bergab, einmal rechts, dann links haltend (stets der Hauptspur nach) bis vor eine Obstwiese mitten im Wald. Ab hier folgen wir der Forststraße, die nach rechts (nördl.) an einem kleinen Teich vorbeiführt und dann leicht ansteigt. Diese Hauptspur (stets rechts halten) endet bei einer Schranke, hinter der wir über eine Schotterstraße durch Rebanlagen bis zu Asphalt gelangen. Über diesen gerade weiter nach Norden zur Montiggler Straße und weiter abwärts zur Ampel und zum Ausgangspunkt.

Montiggler Seen von Girlan

Ausgangspunkt: Girlan, Hauptplatz, Bushaltestelle
Höhenunterschied: 200 m
Wanderzeit: ca. 4 h
Schwierigkeit: leicht/mittel
Am Wegrand: Wilder-Mann-Bühel, Montiggler Seen, Montiggl.

Wegverlauf: Vom Dorfplatz (nicht mit Kirchplatz verwechseln!) wandern wir die Martinsstraße Richtung Jesuheim dorfauswärts und folgen den Schildern nach Schreckbichl. Wo der Asphalt endet, gehen wir über die Forststraße gerade (nicht links!) weiter, bis nach fast einem Kilometer ein beschilderter Steig links zum Wilden-Mann-Bühel abzweigt. Über ihn zu einer weiteren Forststraße. Wer nun den höchsten Berg des Montiggler Waldes besteigen und die Aussicht übers Überetsch genießen will, wandert nach links (später eine markierte Abzweigung) und später zurück (ca. 30 min.).

Wer auf den Gipfel pfeift, hält sich gleich schon rechts. Bei Kreuzungen mit weiteren Forststraßen halten wir uns zuerst zweimal links, dann rechts und gelangen so zum Kleinen Montiggler See. Nach links und um den See herum, am Südende wiederrum links abwärts und damit zum Großen See.

Wir folgen auch hier dem schönen Steig im Uhrzeigersinn dem Ostufer entlang bis zur Südspitze des Sees. Dort wo der Waldboden hinter der Schranke in die Forststraße übergeht (direkt vor dem Schilfgürtel), folgen wir dem Steig links eben nach Süden bis zu einem kleinen Aspahltband. Dort rechts und das erste Sträßchen wieder links dem Weiler Montiggl zu.

Im Frühjahr empfiehlt sich wegen der vielen Primeln und Schneeglöckchen der Abstecher ins "Frühlingstal", der beschildert 100 m nach der letzten Abzweigung nach Süden abzweigt; insg. ca. 30 min.

Wir schreiten geradewegs durch den Weiler Montiggl, bis in der steilen Rechtskurve dahinter der markierte Patersteig 3A nach links abzweigt. Diesem entlang bis nach ein ausgeprägtes Gefälle. Hier im Talgrund kreuzt unser Weg eine Forststraße, der wir nach rechts immer geradeaus folgen (nicht links abbiegen) - bis zur großen Autostraße nach Montiggl. Über diese 100 m nach links und dann über die für den Pkw-Verkehr anfangs gesperrte Straße rechts ab und über diesen sogenannten Lammweg immer geradeaus zurück nach Girlan.