Schloss Kastelbell

Schloss Kastelbell

Majestätisch erhebt sich Schloss Kastelbell auf dem mächtigen Burgfelsen am Westeingang des gleichnamigen Dorfes.

Schloss Kastelbell, 1238 erstmals erwähnt, wahrscheinlich aber früheren Ursprungs, wurde von den Herren von Montalban erbaut. Dieses einst sehr mächtige Adelsgeschlecht wurde nach 1200 von den Grafen von Tirol bekämpft. Schloss Kastelbell kam in den Besitz der Landesfürsten. Seit etwa 1300 war Kastelbell auch Sitz einer Gerichtsbarkeit.

Nach mehrfachem Besitzerwechsel ging das Schloss 1531 als Pfandlehen an die Familie Hendl über. Die führten erhebliche Vergrößerungen und bauliche Änderungen durch, denen Schloss Kastelbell seine heutige Form verdankt.

1813 und 1824 wurde das Schloss durch Brände weitgehend zerstört. Die Grafen Hendl bauten nur einen kleinen Teil zu Wohnzwecken wieder auf und somit war das Schloss dazu bestimmt, zur Ruine zu verfallen.

1956 wurde das Gebäudekomplex vom Staat erworben. Am Ende eines sich über Jahrzehnte hinziehenden Gerichtsvorganges, bei dem Graf Siegmund von Hendl und die Republik Italien um den Besitz des Schlosses kämpften, wurde schließlich ein Vergleich geschlossen: Dieser ermöglichte dem Staat den Erwerb des Schlosses für 31.068 Lire (Euro 16,04).

Sehenswertes die Burgkapelle mit ihren Fresken aus dem frühen 14. Jh. und Mitte 16. Jh. die im Jahre 2001 umfassend restauriert worden sind. Die sogenannte "alte Kuchl" im Südtrakt, die neu restaurierte Säle im Palais und den Innenhof. Sowie die Dauerausstellung "Via Claudia Augusta", eine römische Hauptstraße durch den Vinschgau.

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