Castelfeder

Burg Castelfeder

Unterhalb von Montan liegt Castelfeder mit Mauerresten aus vorgeschichtlicher und römischer Zeit.

Sagenumwobener Hügel zwischen Auer und Montan, wegen der submediterranen Vegetation (Flaumeiche, Hagedorn, Steppengräser) wird diese heiße, trockene Bergkuppe auch Arkadien Tirols genannt.

Bereits prähistorisch besiedelt. Die Römer errichteten eine Befestigungsanlage, deren Ruinen noch sichtbar sind (Mauer mit drei Rundbögen). Auch Reste von langobardischen Bauten.

Auf der nördlichen Seite des Hügels Mauerreste der Burg Castelfeder der Herren von Enn.

Am höchsten Punkt die Mauerreste des Barbarakirchleins aus dem 9. Jh.

Am Fuße von Castelfeder in Richtung Vill befand sich die römische Militärstation Endidae.

Kapelle St. Barbara
Kapelle St. Barbara 5. - 15. Jh.

Immer wieder zieht es einen auf diesen sagenumwobenen Hügel. Alte Mauerreste erzählen von bewegter Vergangenheit. Dort befinden sich Siedlungsspuren aus der Stein- und Bronzezeit.

Aber auch Räter, Römer und andere Völker, die sich im Unterland niedergelassen hatten, zogen sich in unruhiger Zeiten auf den 400 Meter hohen Hügel zurück, und hinterließen dort ihre Spuren.

Kuchelen
Kuchelen - Ringmauer 6. Jh.

Letzter Rest der 500 m langen Ringmauer dieser größten Festung des Etschtals sind die "Kuchelen" deren Bauweise der Stadtmauer Konstantinopels ähnelt.

Glatte Felsen
Glatte Felsen

Zentrum eines uralten Fruchtbarkeitskultes dürfte dieser glatte Felsen gewesen sein, auf dem einst heidnische Frauen bäuchlings herunterrutschten.

Castelfeder ist leicht erreichbar: mit dem Auto von Auer in Richtung Cavalese, nach 3 Kehren (rund 2 km) führt die Straße sehr nahe an den Hügel Castelfeder heran, dann rund 20 Min. zu Fuß.

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