Marling

Marling im Burggrafenamt

Das Dorf Marling (390 m) befindet sich im Etschtal in Südtirol. Hohe Bergflanken umrahmen das Becken. Die nördliche Kälte wird gekonnt abgehalten.

Viel Sonne, Wärme und milde Temperaturen sind angesagt. Reizvolle Gegensätze machen sich bemerkbar.

Ein Meer von Apfelbäumen ist von gepflegten Weingärten umringt, Palmen, Magnolien und Zypressen säumen gar manche Wege.

Wenn in den Bergen noch der Winter herrscht, ist hier schon längst der Frühling eingezogen. Die Apfelblüte kleidet Marling besonders lieblich ein.

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Rad fahren auf dem Radlweg nach Eppan, wandern, sich einfach nur herumtummeln und in sattgrünen Wiesen sich ausstrecken.

Zu besichtigrn: Das große Mosaik (Pfefferle Zirl), die Kreuzwegstationen (Feuerstein), die Kreuzigungsgruppe und die 4 Reliefs (16. Jh.). Die Kapelle St. Felix (vor 1500) oberhalb vom Waalweg offener Brunnen im Langhausboden, dem vom Volk Heilkräfte zugeschrieben werden.

Pfarrkirche Maria Himmelfahrt (Neugotisch 1901 - Ortsmitte). Schwesterkirche Selsley in Cloucester, Cotswold Hügel. Es sind Rundbogenfenster an der Ostwand und der romanische Glockenturm erhalten. Ein Teil der um 1480 restaurierten und erweiterten Kirche ist noch als Pfarrkapelle zu sehen. Beim Umbau stieß man auf Reste einer alten Opferstätte.

Schloss Lebenberg

Schloss Lebenberg gilt als einer der schönsten Ansitze im Burggrafenamt, erbaut im 13. Jh. von den Herren von Marling. Sehr ausgedehnte Burganlage mit dreigeschossiger Kapelle aus dem 14. Jh., malerischen Innenhöfen, französischem Ziergarten, Spiegelsaal im Rokokostil und Rittersaal mit einmalig großem fuchsischen Figurenstammbau, 12 Generationen und 264 Figuren umfassend, sowie vollständig eingerichteten Räumlichkeiten, Bauernzimmer mit gotischen Bauernmöbeln sowie Waffensaal.

Marlinger Waalweg

Der Marlinger Waalweg ist an verschiedenen Stellen zugänglich. Er nimmt seinen Anfang bei Töll, wo das Wasser der Etsch abgeleitet wird, zieht sich am Hang des Marlinger Berges etwas oberhalb der Ortschaften Forst, Marling und Tscherms entlang, kommt vorbei am Schloss Lebenberg und führt bis zum Raiffeingraben bei Lana, wo der Wasserverlauf in die Falschauer einmündet. Der Weg, an dem immer wieder Ruhebänke an schönen Aussichtspunkten stehen und bei dem man unterwegs auch in verschiedenen Gasthöfen einkehren kann, wurde in der ersten Hälfte des 18. Jh. angelegt. Gesamtlänge: 13 km, fast durchwegs durch ebenes Gelände.

Länge: 13 km

Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std. Schwierigkeit: leicht

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