Bergbaumuseum

Bergbauwelt Ridnaun Schneeberg

Eines der höchstgelegenen Bergwerke Europas und das am längsten fördernde im Alpenraum ist heute zum Besucherbergwerk ausgebaut. Die unzähligen Bergwerksanlagen auf und im Gebirgsmassiv zwischen dem Ridnauntal und Passeiertal sind teilweise funktionstüchtig erhalten.

Die gesamte Struktur ist ein Bergwerk zum Anfassen, Erkunden und Erleben für Erwachsene und Kinder mit einem vielfältigen, auf unterschiedliche Interessensgruppen abgestimmten Führungsprogramm.

Die Besucher erleben die gesamte Produktionskette eines Bergwerks und dessen technische Entwicklung im Laufe von 800 Jahren.

Der Schneeberg, zwischen dem Passeier- und Ridnauntal gelegen, war die größte Blei- und Zinklagerstätte Tirols. Da das "gute Silber vom Schneeberg" schon 1237 erwähnt ist und der Bergbau erst im Jahre 1979 eingestellt wurde, gehört das Bergwerk zu den am längsten fördernden im Alpenraum.

Nach der Schließung des Bergwerkbetriebes faßte die Südtiroler Landesregierung den Beschluß, die Anlagen des gesamten Berwerkes Schneeberg zum Museum auszubauen und als Teil des Landesbergbaumuseums der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Bergwerk Schneeberg
Bergwerk Schneeberg

In dem 200 m langen Schaustollen ist die unvorstellbar harte und gefahrvolle Bergmannsarbeit und die Entwicklung der Erzabbaumethoden im Laufe der Jahrhunderte dargestellt.

Die ausgestellten Geräte und Maschinen sind größtenteils Schneeberger Originale.

Ausstellungen und Modelle im Arbeiterwohnhaus vermitteln Einblick in die Entwicklung des Erztransportes vom Mittelalter bis heute.

Vor allem aber bieten die erhaltenen Strukturen im Freigelände (Bremsberge, Erzkästen, Materialseilbahnen) Anschauungsmaterial dazu.

Entlang der weltweit größten Erz-Übertage-Förderanlage auf Schienen führt ein Lehrpfad.

In der Erzaufbereitung wurde das wertvolle Erz (Silber, Blei, Zink, Cadmium) soweit als möglich vom tauben Gestein getrennt. Diese Technik wurde im Laufe der Zeit immer mehr verfeinert.

In Maiern war die Erzaufbereitungsanlage bis 1979 in Betrieb.

Bei der Führung durch die einmalig erhaltene Anlage kann der Besucher den komplizierten chemisch-physikalischen Prozess der Erzaufbereitung von der Zerkleinerung des Erzes bis zur Trennung in der Flotation verfolgen.

Dabei werden die originalen Maschinen sogar noch in Betrieb gesetzt.

Info
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