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Wanderungen, Almen und Schutzhütten im Vinschgau

Zahlreiche markierte und gut beschilderte Wanderwege für jede Jahreszeit, das umschreibt das Wandernetz im Vinschgau am einfachsten. Einfache Wanderwege bis anspruchsvollere Steige laden Anfänger und Fortgeschrittene Wanderer zum Entspannen ein.

Im Vinschgau befinden sich der Nationalpark Stilfserjoch (mit einigen Dreitausendern, wie dem Ortler) und der Naturpark Texelgruppe. Wandern am Sonnenberg und am Nörderberg, kraxeln im Ortler- und Cevedalemassiv.

Gleich ist die Waldgrenze erreicht. Entlang des Baches blühen prächtige Alpenrosen. Die Fernsicht ist phantastisch und das Gipfelkreuz scheint zum Greifen nah. Doch es muss ja nicht gleich bis ganz hinauf zu Similaun, Hasenohr oder Finail-Spitze gehen. Denn auch bei einer leichten Tour hat man all die imposanten Berggipfel immer im Blick.

Ohne den echten Bauernspeck wäre das Wandern doch nur halb so schön. Ein knackiger Vinschger Apfel darf in keinem Wanderrucksack fehlen. In der Heimat der Vinschgerl schmecken diese naturgemäß besonders gut.

Bei einer Wanderung im Vinschgau trifft man oft auf lange, schmale Wasserkanäle. Diese Waale entlang verlaufen Fußwege, die man zu deren Wartung benutzte. Heute dient das Waalwegenetz für angenehme Spaziergänge.

Das Wandergebiet Watles oberhalb des Malser Weilers Prämajur ist ein wahres Wanderparadies.

Einige Wanderungen ab Kurzras im Schnalstal.

Nordic Walking Park: Im Vinschgau gibt es 3 ausgeschilderte Nordic Walking Routen.

Großer Schafkopf

Der Großer Schafkopf (2998 m), so benannt aufgrund seins eher rundlichen Profils, befindet sich im wunderschönen Tal Langtauferer, ein Seitental des Vinschgaus, auf der Grenze zwischen Italien und Österreich.

Im Hinteren Eis

Im Hinteren Eis (3289 m) ist ein nicht vergletscherter Gipfel am südlichen Rand der Ötztaler Alpen im Schnalstal und befindet sich an der Grenze zwischen Österreich und Italien.

Der Partschinser Wasserfall

Der Partschinser Wasserfall ist ein imposantes Naturschauspiel und zählt zu den eindruckvollsten Fällen des Alpenraumes. Vom Partschins aus ist er zu Fuß (ca. 1.5 Std.) leicht zu erreichen.

Schutzhütten im Vinschgau

  • Wanderung zur Payerhütte (3029 m), die höchstgelegene bewirtschaftete und wichtigster Stützpunkt am Weg zum Ortler.
  • Wanderung zur Tabarettahütte (2556 m) startend bei Sulden.
  • Wanderung zur Berglhütte (2188 m) startend gleich nach Trafoi bei Hl. Drei Brunnen.
  • Wanderung zur K2 Hütte (2330 m) im Suldental.
  • Wanderung zur Hintergrathütte (2661 m), idealer Ausgangspunkt für die Besteigung der Königspitze, des Monte Zebrù und des Ortlers.
  • Wanderung zur Schaubachhütte (2581 m) im Suldental.
  • Wanderung zum Schutzhaus Schöne Aussicht (2842 m) im Schnalstal.

Seilbahnen

Die Seilbahn St. Martin (1740 m) bringt in eine Hochgebirgslandschaft, welche die Bezeichnung Wanderparadies verdient. Die Talstation befindet sich bei Latsch. Bergwanderungen und Bergtouren.

Die Texelbahn führt von Partschins hinauf auf den Gigglberg (1544 m), direkt zum Meraner Höhenweg mitten im Naturpark Texelgruppe.

Die Seilbahn Aschbach führt von Rabland hinauf nach Aschbach (1352 m), mitten im Wandergebiet Nörderberg und Richtung Vigiljoch.

Die Seilbahn Unterstell führt Wanderer und Bergsteiger von Naturns, Ortsteil Kompatsch, nach Unterstell, den zentralen Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen auf dem Naturnser Sonnenberg und im Naturpark Texelgruppe.

Den Gletscher auf über 3000 Meter Höhe erreicht man mit der Schnalstaler Seilbahn.

Vermoi Spitze (2929 m)

Ab St. Martin in Kofel (1740 m) über das Alpl (2000 m) den Weg Nr. 6/8/9 bis zum Gipfelkreuz. Aufstieg sehr steil. Traumhafte Ausblicke in die Gletscherwelt der Ortlergruppe.

Gesamtgehzeit: 3 Std.

Höhenunterschied: 1989 m

Orgelspitze - Laaser Spitze (3305 m)

Ausdauer, Trittsicherheit und alpine Erfahrung erforderlich. Es handelt sich um einen der schönsten Ostalpengipfel, der im September und Oktober meist völlig schnee- und eisfrei zu besteigen ist. Die Orgelspitze ist nicht nur einer der markantesten Gipfel der Ortlergruppe, sondern einer der beeindruckendsten Aussichtsberge der Ostalpen. Höhepunkt ist der Tiefblick auf fast den gesamten Vinschgau von der Malser Heide bis Meran. Ab Stallwies in Martell (1950 m) Aufstieg auf dem Weg Nr. 5 bis zum Gipfelkreuz. Sonnenaufgang Erlebnistour.

Gesamtgehzeit: ca. 7-8 Std.

Sesvennahütte - Uinaschlucht

Von Schlinig aus durch das hintere Schlinigtal, vorbei an der Alp Planbell bis zur Sesvennahütte (2258 m). Weiter zum Schlinigpass, dem Grenzübergang zur Schweiz, und von dort über die Leger hinunter zum Einstieg in einen einmaligen, 900 m langen Steig, der zwischen 1908 und 1910 in den Fels gehauen wurde. Ca. 1 Stunde von der Sesvennahütte. Auf gleichem Wege geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Gesamtgehzeit: ca. 5-6 Std.

Höhenunterschied: ca. 1100 m

Enzianhütte - Zufallhütte - Marteller Hütte

Sicherlich die meistbegangene Wanderung im gesamten Martelltal. Mit dieser Route berührt man drei Hütten: die Enzianhütte, die Zufallhütte (2265 m) und die Marteller Hütte (2610 m). Beim Besuch der Marteller Hütte kommt man nicht nur dem Cevedale - Zufall Massiv ziemlich nahe, sondern man sieht auch die Königsspitze - kurioserweise mit einer Gestalt, welche dem Matterhorn von Zermatt aus sehr ähnelt.

Gesamtgehzeit: ca. 5 Std.

Pedertal - Martell

Rundwanderung im Nationalpark Stilfserjoch. Ab Enzianhütte (2076 m) Weg Nr. 20 und 33 und zurück über Weg Nr. 10 zur Lyfi Alm. Ab hier Forststraße bis zum Ausgangspunkt. Ein Hochtal in seinem Urzustand erleben. Eine Wanderung in ein kaum begangenes Tal der Laaser Berge, wie man den gesamten Bergstock zwischen dem Hauptteil des Vinschgaus und dem Sulden- und Martelltal nennt. Das Pedertal ist geschaffen für Einsamkeitsliebhaber, für Menschen, die ein kaum beweidetes Hochtal in seinem Urzustand erleben wollen.

Gesamtgehzeit: 4-5 Std.

Höhenunterschied: 408 m

3 Almen Wanderung

Tarscher Alm, Latscher Alm und Morter Alm am Nörderberg mit dem Sessellift Tarscher Alm in Latsch. Ab Bergstation Sessellift Tarscher Alm Weg Nr. 9 zur Latscher Alm Weg Nr. 12 über Töbrunn zur Morterer Alm. Abstieg nach Burgaun auf Weg Nr. 14. Mit Bus zurück nach Latsch.

Gesamtgehzeit: 5 Std.

Höhenunterschied: 1200 m

Latsch - Töbrunn - Latscher Alm

Vom Eisstadion aus geht man die Rehpromenade bis zum Ratzuller Steig und folgt der Wegmarkierung Nr. 4 bis Töbrunn (1718 m), alter Urlaubsort der Latscher Bürger. Von dort zur Latscher Alm und Tarscher Alm. Empfehlenswert ist der Weg Nr. 12 (Fischersteig) von Töbrunn aus zur Morter Alm.

Gehzeit Latsch - Töbrunn: 2.30 Std.

Gehzeit Töbrunn - Latscher Alm: 0,30 Std.

Tarscher Alm - Kofelraster Seen

Ausgangspunkt: Tarscher Alm in Richtung Tarscher Pass und dann der Wegmarkierung Nr. 15 folgend bis zu den Kofelraster Seen (2405 m).

Gehzeit: ca. 3 Std.

Tarscher Alm - Hasenöhrl

Von der Tarscher Alm aus folgen wir der Markierung Nr. 1 bis zum Wetterkreuz. Dort biegt der Weg Nr. 2A ab, der direkt zum Hasenöhrl (3256 m) führt. Nur für bergerfahrene und schwindelfreie Personen geeignet.

Gehzeit: ca. 4-5 Std.

Latschander und Schnalser Waalweg

Ab Kreisverkehr in Latsch entlang dem Latschanderwaal bis Kastelbell. Anschließend weiter auf dem Schnalser Waal, Weg Nr. 3, bis Schloss Juval. Abstieg nach Staben und zurück zum Ausgangspunkt mit der Vinschger Bahn.

Gesamtgehzeit: 3 Std.

Höhenunterschied: 300 m

Die Almen am Nörderberg

Die Almen am Naturnser Nörderberg: Naturnser Alm (ca. 1.30 Std.), Alt Alm (Zetn Alm, ca. 0.40 Std.), Mausloch Alm (Frantsch Alm, ca. 1.45 Std.) sind über die Forststraßen (nicht asphaltiert) ab dem Parkplatz Kreuzbrünnl mit dem Buggy zu erreichen. Für die Tablander Alm muss man über Tschars/Tomberg über Kalthaus bis zum Parkplatz fahren. Von dort geht es noch ca. 1.30 Std. zur Alm.