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Unterland - Bassa Atesina

Mendelpass

Naturliebhaber können die gesunde Luft und die Ruhe vom Mendelpass (1363 m) genießen und eine Vielzahl von markierten Wander-, Reit- und Mountainbikewegen bieten die Möglichkeit, die umliegenden Gipfel, wie z.B. den Roen, den Gantkofel oder den Penegal (360º Panoramablick über die Dolomiten, die Stadt Bozen und das Etschtal), zu entdecken.

Wintersportbegeisterten steht der Sessellift des Monte Nock in Ruffrè (nur Winterbetrieb) sowie der Sessellift "Campi di Golf Mezzavia" beim Mendelpass, der auch im Sommer in Betrieb ist, zur Verfügung.

Nach der Herrschaft der Grafen von Thun und dem Bau der von Eppan - Kaltern kommenden Straße (1880) ebneten zwei deutsche Unternehmer mit der Errichtung von zwei großen Hotels dem Tourismus den Weg.

Zwischen 1898 und 1903 (Jahr der Imbetriebnahme) wurde die Standseilbahn "Kaltern - Mendelpass", die mit einer Steigung von 500 auf 1363 m die steilste Seilbahn Europas ist, errichtet. Dank der Renovierungsarbeiten ist sie immer noch in Betrieb.

Bis 1920 zählten zu den Gästen vor allem wohlhabende Bürger und Adelige des österreichisch-ungarischen Reiches. Sie wurden vom trockenen, windarmen Klima, der milden ozonreichen Luft und aufgrund der Bekanntheit des Ortes zur Kur nervenkranker und an Blutarmut oder Herzbeschwerden leidender Personen, angezogen.

Die Dolomiten und Bozen
Die Dolomiten und Bozen

Zu den hochrangigsten Personen, die auf dem Mendelpass logierten zählen die Kaiserin Sissi, Erzherzog Ferdinand, verschiedene Minister der Republik sowie drei Päpste (Johannes XXIII, Paul VI und Johannes Paul I) und Mahatma Gandhi.

Aufgrund der historischen Begebenheiten entdeckten auch bald die Italiener diesen Ort und nach der Errichtung des Kulturzentrums der lokalen, katholischen Universität (1955) wurden hier internationale Kurse und Kongresse abgehalten.