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Tisens - Tesimo

Tisens im Tisner Mittelgebirge

Tisens (634 m) liegt im Tisner Mittelgebirge südlich von Meran in Südtirol und besteht aus den Fraktionen Prissian, Gfrill, Grissian, Naraun, Platzers und Schernag.

Abseits des Durchgangsverkehrs liegen hier mittelalterliche Burgen, malerische Ansitze und romantische Ruinen eingebettet zwischen Kastanienhainen und Obstgärten.

Die alten Ortskerne von Tisens und Prissian sind noch vorhanden, denn viele Häuser stehen unter Denkmalschutz, dadurch blieb die ursprüngliche Dorfgestaltung erhalten und Neubauten mussten zum größten Teil der alten Baustruktur angepasst werden, daher bieten die Ortschaften Ruhe und Erholung.

Das Mittelgebirge von Tisens und Prissian war auf St. Hippolyt schon in prähistorischer Zeit besiedelt, davon reden die Funde. Tisens wurde schon früh zur Langobarden bzw. Römerzeit erwähnt. Tisens wurde 590 n. Chr. zur Langobardenzeit erstmals erwähnt: "Tesana".

Gfrill wurde 1289 aus dem Namen "Kafrill" abgeleitet. Grissian wurde 1186 erwähnt und hieß "Grissan". Naraun wurde 1288 erwähnt und hieß "Narrun". Platzers wurde 1212 aus dem Namen "Placers" abgeleitet.

Filzkunstwanderweg

Der Filzkunstwanderweg in umfasst eine Reihe von Kunstwerken und ist auf europäischer Ebene einzigartig. Er führt durch einen schönen Mischwald

Schlösser in Tisens und Prissian

Zahlreiche Burgen, Schlösser, Ansitze, aber auch Ruinen rund um das Burgendorf Prissian, deren Baugeschichte durchwegs auf das Mittelalter zurückreicht, zeugen davon, dass das Gebiet mit seinen klimatischen Vorzügen und landschaftlichen Reizen seit jeher ein bevorzugtes Wohngebiet war.

Kirchenhügel und Kirche von St. Hippolyt

Der Kirchenhügel von St. Hippolyt ist die höchste und markanteste Erhebung des langgezogenen Höhenrückens, der, gegen das Etschtal rund 400 Meter steil abfallend, einen natürlichen Schutzwall für das im Rücken gelegene Siedlungsgebiet. Wegen seiner einzigartigen Aussicht wird der Hügel als "Königsloge des Burggrafenamtes" bezeichnet.

Kastanientage (Keschtnriggl)

Die Kastanientage ("Keschtnriggl") in Völlan bei Lana, Tisens und Prissian finden im Oktober statt.

Kirchen in Tisens

St. Christoph Kirche
St. Christoph Kirche

Tisens ist eine alte Pfarrei, zu der bis 1949 auch Nals, Andrian und Vilpian gehörten. 1994 feierten wir 800 Jahre Erzpfarre Tisens und 750 Jahre Schloss Katzenzungen.

Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wurde 1194 erstmals erwähnt, damals ein romanisches Gotteshaus. Im 16. Jh. gotisch umgebaut. Sehenswert die Glasgemälde aus der Augsburger Schule, die schönsten Glasmalereien in Tirol, aus Augsburg um 1520.

Die St. Michaels Kapelle ist aus dem 15. Jh., mit spätgotischen Wandmalereien, im unteren Teil ein Ossarium.

Die St. Christoph Kirche auf dem Vorbichl stammt aus dem 13. Jh., nur der Turm blieb mit seinen Doppelbogenfenstern erhalten, der Rest wurde 1603 umgebaut.

Die St. Nikolaus Kirche in Gfrill ist aus dem 13. Jh. und wurde im 16. Jh. umgebaut. Weist an den Außenwänden gut erhaltene Wandmalereien auf.

Die St. Jakob Kirche in Grissian wurde 1142 geweiht. Der unscheinbare Sakralbau enthält kunsthistorische Kleinodien ersten Ranges: Romanische Fresken aus dem 12. Jh. sowie gotische Wandmalereien aus dem 14. Jh.

Die St. Sebastian Kirche in Platzers ist aus dem 16. Jh., wurde von einem Brand zerstört und 1898 im neuromanischen Stil aufgebaut.