
Taufers im Münstertal, ein gepflegtes Tiroler Bergdorf, befindet sich an der Grenze zum schweizerischen Engadin (Kanton Graubünden) im Vinschgau (Südtirol). Taufers hat sich noch viel Typisches bewahrt. Zwei mächtige Burgruinen, einstige Residenzen der Bischöfe von Chur, überragen die Ortschaft.
Gleich am Eingang trifft man auf eine kunsthistorische Rarität, die romanische Kirche St. Johann, deren spätromanische Fresken durch eine außergewöhnliche Lebendigkeit bestechen.
Der Ort selbst erhält durch seine heimeligen Winkel und Gassen, durch seine Häuser in rätoromanischer Bauweise und nicht zuletzt durch die natürliche Art seiner Menschen ein ursprüngliches Flair. Das Münstertal, an Naturschönheiten ohnehin reich beschenkt, hat zu jeder Jahreszeit seine Reize. Seine Höhenlage und sein trockenes, mildes Klima machen selbst im Hochsommer den Aufenthalt stets angenehm.
Muße und Entspannung versprechen die gepflegten Spazierwege rund um Taufers, einen unvergeßlichen Rundblick eröffnen Hochtouren auf die naheliegenden Zwei- und Dreitausender der Sesvenna-, Ötztaler- und Ortlergruppe.
Hart an der Grenze zur Schweiz findet sich dieses gepflegte Bergdorf, das nicht nur mit seinen heimeligen Gassen und den Häusern in rätoromanischer Bauweise besticht. Die mächtigen Burgruinen Rotund und Reichenberg überragen noch heute fast demonstrativ das Dorf, ganz unscheinbar und an den Hang geduckt steht neben der Straße aber die eigentliche Kostbarkeit: Das Hospiz zu St. Johann, das in seiner Einzigartigkeit einen eindringlichen Blick in die Welt des Mittelalters eralubt.
Winter
Schneesicher ob seiner Höhenlage und geschützt von kalten Nordwinden sind Langläufer, Tourengeher, Rodler, Schlittschuhläufer und Wanderer hier bestens aufgehoben.
Und die schönsten Skigebiete sind in nächster Nähe.

