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St. Martin in Thurn (1127 m) im Gadertal Südtirol

St. Martin in Thurn im Gadertal
St. Martin in Thurn

St. Martin in Thurn, Antermoia und Campill sind drei kleine Dörfer, eingebettet in schönen Bergtälern im Gadertal in Südtirol und umrahmt von den faszinierenden Bleichen Bergen, den Dolomiten.

Die Ortschaft St. Martin rühmt sich eines tief verwurzelten, traditionsreichen Handwerks und beheimatet das ladinische Kulturinstitut "Micurà de Rü" und das Ladinische Landesmuseum "Ciastel de Tor" (Museum Ladin).

Wanderfreudige können den Naturpark Puez-Geisler besuchen, wo man reichlich Wanderungen sowohl im Sommer als auch im Winter unternehmen kann.

Campill (1398 m) gilt als naturbelassenes und traditionsreiches Bergdorf. Die auf eine jahrhundertealte Tradition verweisende bäuerliche Siedlungsweise, die Weiler (ladinisch "viles" genannt), das wie ein Freilichtmuseum anmutende Mählental, die vielen Kleinode des Naturparks Puez-Geisler lassen hier den Urlaub zum unvergesslichen Erlebnis werden.

Ladinisches Kulturinstitut "Micurà de Rü"

Im Sommer werden verschiedene Ausstellungen von ladinischen Künstlern organisiert.

Mühlental in Campill

Die Mühlen, zum Teil auch heute noch von den dort ansässigen Bauern benutzt, stellen ein lebendiges Zeugnis einer althergebrachten Kultur dar. Dank der Europäischen Union war es möglich, die acht Mühlen entlang des Seres Baches fachgerecht zu renovieren. Der Besichtigungsweg ist ein romantischer und lehrreicher Spazierweg von 1,5 km in die Vergangenheit längs des rauschenden Seres Baches. Jeden Donnerstagvormittag ab Juli bis Mitte September wird gemahlen.

Wie kommt man hin: Entweder direkt vom Zentrum von Campill (Wegmarkierung Nr. 4 folgen) oder ab dem Parkplatz vor dem Eingang des Naturparks Puez-Geisler.

Die Weiler - "Les Viles"

Die Weiler - "Les Viles"; in Campill finden wir einige Weiler (ladinisch Viles), die in weiten Bereichen die traditionelle Siedlungslandschaft des Gadertales prägen. Nur wenige Höfe sind zumeist um einen kleinen Dorfplatz mit gemeinsamen Brunnen und Backofen gruppiert. Das Bedürfnis nach Schutz, Zusammengehörigkeitsgefühl und nicht zuletzt der sparsame Ungang mit dem raren Kulturgrund mögen zu jener vielleicht ursprünglichsten Siedlungsform des Alpenraumes geführt haben. Wöchentliche geführte Wanderungen zu den Weilern und zum Kalkbrennofen.

"Bauernbadl" Valdander

"Bauernbadl" Valdander; die Badequelle entspringt aus einer kalkhaltigen Tropfsteinhöhle. Die langjährige Erfahrung zeigt, dass die Bestandteile dieses Wassers gegen bestimmte Krankheiten eine heilende Wirkung besitzen, insbesondere für Haut und Knochen.

Winter

Antermoia (1515 m) liegt am Fuße des majestätischen Peitlerkofels und bietet Möglichkeiten zum Skifahren, Rodeln und Langlauf.

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