Logo Logo
 

Jaufenburg im Passeiertal

Foto

Die Jaufenburg oberhalb von St. Leonhard wurde im 13. bzw. 14. Jh. von den Herren von Passeier erbaut und war einst eine prächtige Burganlage. Der noch gut erhaltene Bergfried zeigt als Außenstelle des MuseumPasseier die Burg- und Talgeschichte auf.

Neben den reich bebilderten Schautafeln zu Burggeschichte, Gericht Passeier, Schildhöhe, Herren von Passeier und Grafen Fuchs beeindrucken Wandmalereien von 1538, eine Hörstation für Sagen und eine einmalige Aussicht.

Der Hügel der Jaufenburg (803 m) war bereits ein vorgeschichtlicher Siedlungsplatz. Tonscherben und Münzfunde aus der Römerzeit (Münze Kaiser Traian) führen über zum Mittelalter. Es begann die Blütezeit des Burghügels.
Die Herren von Passeier, ein Dienstmannengeschlecht der Tiroler Landesfürsten, bauten um 1300 die "Feste Passeier" (heute Bergfried), die später durch die Grafen Fuchs zu einem ansehnlichen Schloss Jaufenburg ausgebaut wurde. Der Bauzweck war strategisch: er galt als Sicherung des Jaufenweges von Schloss Tirol nach Sterzing. Ab dem 18. Jh. begann der Verfall der Burg.
Der freskengeschmückte Bergfried wurde restauriert und kann mit Führung besichtigt werden.

Man erreicht die Jaufenburg, ausgehend von der Dorfbrücke in St. Leonhard, zufuß in ca. 20 Minuten über den Gerichtsweg oder den Sonnenrundgang, mit dem Auto über den Schlossweg.

Öffungszeiten

Vom 1. Mai bis 1. November.
Dienstag 10-12 Uhr, Donnerstag 16-18 Uhr, Sonntag 16-18 Uhr.

Foto Foto Foto Foto

it