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Rasen - Rasun

Rasen im Antholzertal

Am Taleingang ins Antholzertal liegen die zwei malerischen schönen Dörfer Nieder- und Oberrasen (1030 m) und im Hintergrund des Tales erheben sich über tiefgrünen Wäldern mächtige Felswände, das Wildzerrissene Hochgebirge des Rieserferners, das im Hochgall (3440 m) ausgipfelt.

Den Abschluss des Tales bildet der wunderschön gelegene Antholzner Wildsee; über den Grenzübergang Stallersattel gelangt man zum Obersee und von dort durch das Stalleralmtal in das benachbarte Defreggental (Österreich).

Ebene Wanderwege im Rasner Biotop auf 1070 m Meereshöhe an der Schwelle zum Antholzertal sind für Wanderer genau das Richtige. Die Artenvielfalt ist überwältigend: moorige Wiesen, weiches Moos, fleischfressende Pflanzen, quakende Frösche. Weiteres beliebtes Ausflugsziel ist das Biotop und Sumpfgebiet "Rasner Mösern" mit seiner beeindruckenden und eigenartiger Flora und Fauna. Nur hier gedeiht der Sonnentau, die einzige fleischfressende Pflanze in Südtirols Pflanzenwelt.

Um 1200 war die Burg Altrasen oberhalb des Dorfes Stamm- und Gerichtssitz der Herren von Rasen. Sie war im 13. Jh. der Gerichtssitz der Grafschaft Pustertal. Heute sind noch die Reste der Burg zu sehen und zum Ziel für Wanderungen geworden. Die Ruine Neurasen an der westlichen Talseite wurde von den Herren von Rasen um 1200 erbaut.

Die Entstehung von Rasen

Trotz der frühen Besiedlung des Talbeckens von Rasen erfolgt die erste urkundliche Erwähnung erst um 1050 n. Chr., die damalige Schreibweise dafür lautete jedoch Resine oder Rasina und zuletzt Rasene.

Bei der Verbreiterung der Staatsstraße außerhalb der Windschnur am Galgenbichl um 1934 wurden Reste einer urgeschichtlichen Siedlung gefunden, welche ungefähr um 55 v. Chr. bestanden hatte. Dass die Gegend von Rasen aber schon in ältester Zeit besiedelt war, zeigt der Fund eines Steinbeils au der Jungsteinzeit.

Ansitz Heufler, 1580 erbauter Edelsitz mit berühmter Renaissance-Stube. Ansitz Goller in Niederrasen, Loggia, Spitzbogentür.

Die Kirche des Hl. Johannes zu Niederrasen wird schon 1070 erwähnt; das heutige Gotteshaus ist erst 1822 erbaut worden (Spätbarock). Die Kirche zum Hl. Andreas in Oberrasen wurde im 14. Jh. erbaut, 1422 eingeweiht, im 17. Jh. erweitert und neu gewölbt. 1959 wurde sie zum großen Teil abgebrochen, um dem gegenwärtigen, im modernen Stil erbauten Gotteshaus Platz zu schaffen.

Im Winter

Die Skigebiete im Pustertal befinden sich im Ahrntal, im Gadertal, im Pragsertal, in Bruneck, in St. Vigil in Enneberg, in Toblach und in Sexten.