Die Gestaltung vieler Häuser stammt aus dem 16. Jh. Einige Bürgerhäuser sind es wert, einmal näher betrachtet zu werden. Das Haus in der Silbergasse Nr. 18 zum Beispiel, ein romanischer Bau mit Veränderungen aus dem 16. Jh. Interessant auch die stattliche Fassade des Hauses in der Hauptstr. Nr. 20 mit der Dekorationsmalerei von 1749 oder die Burg Gagitz, ein auf der Anhöhe gelegenes Jagdschloss mit einem Neubau ersetzt.
Sehenswert in Prad sind: Pfarrkirche Maria Königin, ganztägig geöffnet, St. Johann Kirche "Stiegen zum Himmel" und St. Georgs-Kirche in Agums.
Sehenswert in Lichtenberg sind: Kirchlein St. Christina auf Pinet und Kirchlein St. Josef am Lichtenberger Berg.
Burgruine Lichtenberg
Die Prader Fraktion Lichtenberg wird überragt von der Burgruine Lichtenberg, einstige Trutzfeste der Grafen von Tirol gegen den Bischof von Chur. Der überhöhte Palas und das gut erhaltene Rondell beherrschen heute das Bild. Die Ruine ist für jedermann auf eigene Gefahr zugänglich.
Die ausgedehnte Anlage war bis 1513 im Besitz der Grafen von Tirol, danach kam das Schloss in Besitz der Grafen Khuen-Belasi, denen es (seit dem 19. Jh. zur Ruine geworden) heute noch gehört. Der prächtige Freskenzyklus (1400) wurde größtenteils 1912 abgelöst und in das Museum Ferdinandeum in Innsbruck übertragen.

