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Montiggler See in Südtirol

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Der Große und der Kleine Montiggler See liegen in zwei vom eiszeitlichen Gletscher ausgeschliffenen Mulden. Im Süd-Westen, beim Ausfluß des Großen Montiggler Sees schließt sich ein ca. 5 ha großes Verlandungsmoor an, wo man verschiedene Pflanzen des Schilfröhrichts antrifft.

Bademöglichkeiten

Die Montiggler Seen zählen zu den beliebtesten Badessen Südtirols. Dementsprechend ist der Andrang im Sommer. Baden in den Seen ist jederzeit möglich und erlaubt. Damit es - aus ökologischen Gründen - niemals zu einem Badeverbot kommt, sollten Besucher ein paar Verhaltensregeln einhalten: Schwimmen, dann erst einölen, nicht umgekehrt, Müll in die Mülleimer, den See nicht mit eine öffentlichen Toilette verwechseln.

Das öffentliche Freibad der Gemeinde Eppan befindet sich am Montiggler See (Lido).

Biotop Montiggler Seen

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Aufgrund des geringen Wasseraustausches ist ihre Belastbarkeit sehr gering und bereits niedrige Nährstoffmengen führen zur Beschleunigung der Eutrophierung (Überdüngung).
Es kommt zur Massenentwicklung von Algen und anderen Wasserpflanzen, bei deren Abbau Sauerstoff verbraucht wird. Eine übermäßige Produktion an organischer Substanz führt zu Sauerstoffmangel und schließlich zum Absterben der Wasserlebewesen - der See kippt um.

Folgen der Eutrophierung müssen durch teure Restaurierungsmaßnahmen, wie der Belüftung bekämpft werden. So wird der Kleine Montiggler See schon seit 1978 regelmäßig während der Wintermonate künstlich mit Sauerstoff versorgt. Auch Badegäste belasten die Seen.

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