
Der Erholungsort Mölten liegt am sonnigen Salten - Tschöggelberg, eine der schönsten Hochflächen Südtirols, auf einer Höhevon 1000 bis 2000 Metern ü.d.M., eingebettet in grüne Wiesen und Wälder. In dem ruhigen Bergdorf gehen Pflege und Bewahrung des Alther gebrachten und vernünftiger Fortschritt Hand in Hand.
Mölten ist sehr zentral gelegen und ist von Meran und Bozen leicht erreichbar. Eine neu erbaute Panoramastraße führt von Terlan nach Mölten, und zusätzlich verbindet eine Seilbahn von Vilpian aus das Etschtal mit dem Tschögglberg. So ist das Bergdorf Mölten nicht nur mühelos erreichbar, sondern auch ein zentral gelegener Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen.
Man kann hier über weite Almen wandern, an stillen Weihern und Bergseen Rast halten und sanfte Berghöhen mit einer unvergleichlichen Aussicht besteigen. Wer ganz "hoch hinaus" will, findet am Nordrand des Tschögglberges auch prächtige Berggestalten mit leichten Gipfelwegen, gesicherten Klettersteigen und schwierigen Felsrouten.
Als ganz besondere Tschögglberger Spezialität gilt das Vergnügen, auf den Rücken eines gutmütigen Haflingerpferdes querfeldein zu "wandern". Aber auch Tennis- und Mountainbike-Freaks kommen in Mölten nicht zu kurz.
Von ganz besonderem Reiz ist die Umgebung von Mölten mit ihren verstreuten Einzelhöfen, mit malerischen Hügelkirchen und mit der schönen bäuerlichen Kulturlandschaft, die noch unverfälscht und naturbelassen ist.
Am 15. August wird alljährlich der "Möltner Kirchtag", das Kirchweihfest, gefeiert. Folkloristische Veranstaltungen runden das gediegene Freizeitangebot ab. Ansonsten sorgen verschiedene Feste und Veranstaltungen für Abwechslung und Unterhaltung. Alljährlich wird am 2. Sonntag im Juli die Gipfelmesse auf den Stoanernen Mandlen, welches der höchste Ausflugsziel ist, gefeiert. Die Stoanernen Mandlen liegen auf der Grenze von Mölten und Sarntal im Mittelalter ein Hexentreff.

Geologiemuseum in Mölten
Das Geologiemuseum in Mölten zeigt Mineralien und Fossilien aus Südtirol. Führungen auf Anfrage.
Kirchen in Mölten
Die Kirchengeschichte von Mölten besagt, dass das Dorf in der Vergangenheit religiös sehr aktiv gewesen sein muss. Bereits im 13. Jh. gab es im Gemeindegebiet von Mölten eine Pfarrkirche und sechs Filialkirchen.
Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wurde im 15. Jh. gotisiert, 1651 im Renaissancestil verlängert. Besonders eindrucksvoll ist die Krönung Mariens auf dem Hochaltar.
Die romanische St. Anna Kirche ist wohl älter als die Pfarrkirche. Sie beherbergt auf ihrem barocken Holzaltar eine sehr wertvolle Skulptur, die Pietà aus Steinguss (1440).
Die St. Valentinkirche in Schlaneid wurde 1769 auf Bitten der Bevölkerung auf dem jetzigen Standpunkt im einfachen Barockstil erbaut und die Ruine der alten Valentinskirche befindet sich im unterhalb der Ortschaft gelegenen "Valteswald".
Der ursprüngliche romanische Bau der St. Ulrich Kirchlein in Gschleier wurde 1859 neu hergerichtet.
Der Turm der St. Blasiuskirche in Verschneid ist romanisch, die Kirche wurde 1500 vergrößert und gotisiert, sehr ausdrucksstarke barocke Fresken (1621).
Auf der Langfenn liegt die Kirche St. Jakob auf dem weithin sichtbaren und höchsten Punkt des Saltens (1525 m). Sie steht auf prähistorischen Boden.
St. Georgen liegt auf der äusserst geschichtsträchtigen Anhöhe von Versein. Zahlreiche Funde aus der Bronzezeit bezeugen die prähistorische Besiedlung diesen schönen Ortes.
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