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Moelten - Meltina

Mölten auf dem Tschöggelberg

Der Erholungsort Mölten (1142 m) liegt am sonnigen Salten - Tschöggelberg (dem Mittelgebirgsrücken zwischen Bozen und Meran), eine der schönsten Hochflächen Südtirols, auf einer Höhevon 1000 bis 2000 Metern ü.d.M., eingebettet in grüne Wiesen und Wälder. In dem ruhigen Bergdorf gehen Pflege und Bewahrung des Alther gebrachten und vernünftiger Fortschritt Hand in Hand.

Von ganz besonderem Reiz ist die Umgebung von Mölten mit ihren verstreuten Einzelhöfen, mit malerischen Hügelkirchen und mit der schönen bäuerlichen Kulturlandschaft, die noch unverfälscht und naturbelassen ist.

Den ganz persönlichen Lieblingsplatz finden - Schlaneid, Verschneid und Versein - alles kleine Weiler rund um Mölten, mit verstreuten Einzelhöfen und Kirchen, welche in ihrer vielfach noch typischen Bauweise der Landschaft eine besondere Prägung geben.

Mölten ist sehr zentral gelegen und ist von Meran und Bozen leicht erreichbar. Eine Panoramastraße führt von Terlan nach Mölten, und zusätzlich verbindet eine Seilbahn von Vilpian aus das Etschtal mit dem Tschögglberg.

So ist das Bergdorf Mölten nicht nur mühelos erreichbar, sondern auch ein zentral gelegener Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen.

Als ganz besondere Tschögglberger Spezialität gilt das Vergnügen, auf den Rücken eines gutmütigen Haflingerpferdes querfeldein zu "wandern". Aber auch Mountainbike-Freaks kommen in Mölten nicht zu kurz.

Moelten in Suedtirol
Mölten

Am 15. August wird alljährlich der "Möltner Kirchtag", das Kirchweihfest, gefeiert. Folkloristische Veranstaltungen runden das gediegene Freizeitangebot ab. Ansonsten sorgen verschiedene Feste und Veranstaltungen für Abwechslung und Unterhaltung.

Alljährlich wird am 2. Sonntag im Juli die Gipfelmesse auf den Stoanernen Mandln, welches der höchste Ausflugsziel ist, gefeiert. Die Stoanernen Mandlen liegen auf der Grenze von Mölten und Sarntal im Mittelalter ein Hexentreff.

Wandern

Je nach Vorliebe und körperlicher Fitness findet jeder Wanderer seine Strecke. Das Durchstreifen von nach Harz duftenden Nadelwäldern, blumenübersäten Wiesen oder Etappenwanderungen von Hof zu Hof. Besonders beliebt sind die Streifzüge durch die zauberhaften, lichtdurchfluteten Lärchenwälder auf dem Hochplateau des Salten mit atemberaubender Aussicht.

Man kann hier über weite Almen wandern, an stillen Weihern und Bergseen Rast halten und sanfte Berghöhen mit einer unvergleichlichen Aussicht besteigen. Geübten Alpinisten bietet der Nordrand des Tschögglberges in seinen prächtigen Berggestalten leichte Gipfelwege, gesicherte Klettersteige und schwierige Felsrouten.

Eine Wanderung zu den Stoanernen Mandln, ein sagenumwobener Platz, an dem seit Urzeiten von Hirten aufgestockte Steinpyramiden stehen. Noch heute verspürt man auf dem Feld der Stoanernen Mandln die einzigartige und nur schwer zu beschreibende Atmosphäre.

Das Knottnkino befindet sich am Tschögglberg, ein Ort der Kontemplation mit der Natur.

Alle Ziele und die weitere Umgebung sind auch ohne Auto leicht erreichbar. Ein Wanderbus verbindet Mölten mit der Nachbarschaft Falzeben, Hafling, Vöran und Jenesien.

Möltner Kaser

Die Möltner Kaser (1806 m) liegt unterhalb der Stoanernen Mandlen und ist eine sehr schön gelegene Alm mit Gastwirtschaft.

Die Möltner Kaser erreicht man vom Parkplatz Schermoos oberhalb von Mölten, den Weg Nr. 4 beim Fohrer Weiher vorbei in einer Stunde. Vom Parkplatz Kircheben oberhalb Mölten den K-Weg über die Sattlerhütte zur Möltner Kaser: 1 Std. Parkplatz - Jenesinger Jöchl - Möltner Kaser: 0.30 Std. Auch vom Parkplatz Grüner Baum in Vöran kann man die Möltner Kaser über die Leadner Alm und dann weiter den K-Weg in 2 Std. erreichen.

Meran 2000 und Falzeben

Das Wander- und Skigebiet Meran 2000 - Falzeben, bekanntes Ski- und Wandergebiet und Naturerholungszone der Stadtbewohner Merans, kann ab Mölten erreicht werden.

Geologiemuseum in Mölten

Das Geologiemuseum in Mölten zeigt Mineralien und Fossilien aus Südtirol. Durchgehend geöffnet hat der Fossilienmuseum im Ortszentrum. Hier kann man unter anderem 260 Millionen Jahre alte fossile Baumreste bewundern. Sie stammen vom Möltner Joch. Dort fand man in großer Zahl Pflanzenfossilien aus der jüngeren Permzeit. Das Fossilienmuseum bietet auf Schautafeln einen Einblick in die Geologie des Tschögglberges. In den Schaukästen werden verschiedene Mineralien, Fossilien und geologische Handstücke gezeigt.

Kirchen in Mölten

Die Kirchengeschichte von Mölten besagt, dass das Dorf in der Vergangenheit religiös sehr aktiv gewesen sein muss. Bereits im 13. Jh. gab es im Gemeindegebiet von Mölten eine Pfarrkirche und sechs Filialkirchen.

Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wurde im 15. Jh. gotisiert, 1651 im Renaissancestil verlängert. Besonders eindrucksvoll ist die Krönung Mariens auf dem Hochaltar.

Die romanische St. Anna Kirche ist wohl älter als die Pfarrkirche. Sie beherbergt auf ihrem barocken Holzaltar eine sehr wertvolle Skulptur, die Pietà aus Steinguss (1440).

Die St. Valentinkirche in Schlaneid wurde 1769 auf Bitten der Bevölkerung auf dem jetzigen Standpunkt im einfachen Barockstil erbaut und die Ruine der alten Valentinskirche befindet sich im unterhalb der Ortschaft gelegenen "Valteswald".

Der ursprüngliche romanische Bau der St. Ulrich Kirchlein in Gschleier wurde 1859 neu hergerichtet.

Der Turm der St. Blasiuskirche in Verschneid ist romanisch, die Kirche wurde 1500 vergrößert und gotisiert, sehr ausdrucksstarke barocke Fresken (1621).

Auf der Langfenn liegt die Kirche St. Jakob auf dem weithin sichtbaren und höchsten Punkt des Saltens (1525 m). Sie steht auf prähistorischen Boden.

St. Georgen liegt auf der äusserst geschichtsträchtigen Anhöhe von Versein. Zahlreiche Funde aus der Bronzezeit bezeugen die prähistorische Besiedlung diesen schönen Ortes.

In Winter

Winter in Mölten, eine echte Idylle. Die großen Wintersportgebiete liegen in der unmittelbaren Nachbarschaft. Das nächste Wander- und Skigebiet Meran 2000 oberhalb von Hafling ist mit dem Tschögglbergbus bequem erreichbar.

Als Naturliebhaber erlebt man hier die kalte Jahreszeit von ihrer romantischsten Seite, beim Rodeln, Langlaufen oder bei einer Wanderung durch verschneite Wiesen und Wälder. Wandern auf die Möltner Almen, zu den Stoanernen Mandln oder über den Salten.