
Latsch
Malerisch eingebettet in Obstgärten liegt Latsch im Vinschgau (Südtirol) mit den Fraktionen Goldrain (650 m), Morter (729 m), Tarsch (800 m) und St. Martin im Kofel (1740 m). Ein Erholungsgebiet, das den heutigen Urlaubsansprüchen gerecht wird.
Die sonnige Lage und die offenen Menschen machten es alters her zum Ort der Begegnungen von Kunst und Kultur. Davon zeugen die freskengeschmückten romanischen Kirchen, der Flügelaltar von Jörg Lederer, Schloss Montani - Fundort einer Handschrift des Nibelungenliedes - und nicht zuletzt Schloss Goldrain. Hier wird zwischen Renaissance - Arkaden die Tradition fortgeführt: farbenfrohe Feste, musikalische Kostbarkeiten versprechen einen unvergesslichen Sommerabend.
Vielfältig und abwechslungsreich sind die Wandermöglichkeiten: uralte Wege dem Plätschern des Waals entlang, Gebirgstouren von der Tarscher Alm (1900 m) zu tiefblauen Bergseen oder zum Hasenohrgletscher, am Sonnenhang von St. Martin (1740 m) zur Vermoispitze. Die Seilbahn St. Martin (1740 m) bringt in eine Hochgebirgslandschaft, welche die Bezeichnung Wanderparadies verdient. Im Tal steht Leistungssportlern ein modern eingerichtetes Sportzentrum zur Verfügung (Turnhalle, Kraftraum, Tennisplätze, Trimmpfade, Leichtathletikanlage).
Hoch hinaus kommt man in Latsch. Am Nördersberg erwartet der Hausgletscher, das Hasenohr (3256 m), Zwölferkreuz (2513 m), Koflraster Seen (2405 m), Hoher Dieb (2730 m) und am Sonnenberg die Vermoispitze (2930 m), das Niederjöchl (2662 m) und Zerminiger (3109 m).
Von Latsch ist es auch nicht weit nach Martell und den Stilfserjoch Nationalpark.
Die "stillen" Genießer sollten sich einen Wandertag in St. Martin am Kofel auf 1740 m (bequem mit der Seilbahn zu erreichen) nicht entgehen lassen oder einen Besuch der zahlreichen Kunstschätze: der Flügelaltar des schwäb. Meisters Jörg Lederer in der Spitalkirche Latsch, die Fresken in der Burgkapelle St. Stephan in Morter, St. Karpoforuskirche Tarsch, Schloss Goldrain.

Naturdenkmäler
Tarscher See (1828 m) an der Nordabdachung des Ultnerkammes. Rosskastanie am Bahnhofplatz. Feuchtkompex mit Erlenwäldchen und Röhrichtbeständen am Mühlgraben.
Winter
Mit der Tarscher Alm verfügen Sie hier über ein familienfreundliches Skigebiet ohne Scheinansprüche auf exklusive Mondanität. Klein aber fein, und natürlich mit allem, was Sie von einem Skigebiet eben erwarten dürfen: schneesichere, gepflegte Pisten und moderne Aufstiegsanlagen. Und ein reichhaltiges Sportangebot, zu dem das überdachte Kunsteisstadion gleich gehört wie das großzügige Hallenbad oder die prächtige Naturrodelbahn.

