
Gadertal ist das Land der Ladiner, des ältesten rätoromanischen Volks im Alpenraum, das sich nicht nur durch die Redeweise sondern auch durch eine jahrhundertaltige und stolze landwirtschaftlich-handwerkliche Kultur auszeichnet.
Gadertal, von den schönsten Dolomitengipfeln umgrenzt, kann wegen seiner Lage und nochmehr wegen der Herzlichkeit und Gastfreundschaft seiner Bewohner zurecht als "das Herz der Dolomiten" bezeichnet werden. Acht Dörfer: Abtei, (Corvara, Kollfuschg, Stern, St. Kassian, St. Martin in Thurn, St. Vigil und Wengen).
Im Sommer ist es möglich sich stundenlang in Verbindung mit der unberührten Natur der Naturparke von Puez-Geisler und Fanes-Sennes-Prags, der Hochebenen von Piz La Ila und Pralongiä und des Sellastockes zu isolieren.
Man kann auch die Spuren der Geschichte und der Kultur verfolgen, an den Volksfesten teilnehmen und alte Kirchlein oder das neue ladinische Museum beim Schloss "Ciastel de Tor" besichtigen.
Sportler haben die Qual der Wahl: Wanderungen und Klettersteige, Fitness-Parcours, Golfplätze, Bergführerzentren, Sportplätze, Paragleiterschule und Reitställe. Die Fahrradliebhaber finden verschiedene Strecken sowohl für das Mountainbike als auch für das Fahrrad.
Winter
Winter in Alta Badia heisst: 130 km bestens präparierte Pisten, 53 moderne Aufstiegsanlagen, mehr als 80% der Pisten mit Beschneiungsanlage und eine einzigartige Lage, zentral zur Sellaronda und im Dolomiti Superski Skikarussell.
Internationale Sportveranstaltungen wie der Herren-Riesenslalom auf der Gran Risa und die Sellaronda Skimarathon sorgen für sportliche Unterhaltung.

Ladinische Sprache und Kultur
Um die Frage der Abstammung der Ladiner bzw. nach dem Ursprung ihrer Sprache beantworten zu können, müssen wir weit in die Geschichte zurückgreifen.
Das Tal wurde in der frühen Bronzezeit von veneto-illyrischen Volksstämmen besiedelt. Um das Jahr 15. v. Chr. begannen die Römer mit der Unterwerfung der Räter. In den folgenden Jahrhunderten nahmen die Einheimischen römische Sprache und Sitten an, sie vermischten ihre Sprache mit dem Vulgärlatein. Heute bezeichnet man sie als Rätoromanen, und die damalige Sprache entspricht weitgehend der heutigen ladinischen Sprache, die in den Dolomitentälern, in Graubünden und im Friaul weiterlebt.

