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Franzensfeste - Forte Asburgico di Fortezza

Festung Franzensfeste

Beeindruckend, die Festung Franzensfeste aus massigen Granitquadern im Eisacktal (Südtirol), sichtlich uneinnehmbar und die Talenge südlich des Stausees dominierend, aber trotzdem harmlos: die Franzensfeste wurde 1832-1838 errichtet, nach Kaiser Franz I. von Österreich benannt und war damals das stärkste Festungswerk Europas.

Doch diese Verteidigungsanlage hat nie echtes Kampfgeschehen erlebt, war bald technisch überholt, prägt aber heute noch die Landschaft.

Massive Granitquadern überall, 454 in den gewachsenen Fels gehauene Stufen als Verbindung zwischen Hochfeste, dem "eigentlichen Kampfbereich", und dem kombinierten Wohn- und Verteidigungstrakt der Talfeste, beschusssichere Kavernen und eine neugotische Kapelle "für Gott, Kaiser und Vaterland".

Sie besteht aus 65.000 Quadratmetern Festungsanlage, erbaut auf drei Ebenen, damit im Notfall eine Rückzugsmöglichkeit nach oben existiert. Ein in Fels gehauener Tunnel mit knapp 500 Stufen verbindet den unteren Teil der Wehranlage mit dem oberen.

Schießscharten allerorts, 90 trichterförmige Kampfkammern mit Schusslöchern für die Kanonen, Schlafräume für die Soldaten, Speisesäle, Exerzierplatz und eine neugotische Kapelle fürs Seelenheil.

Ab 1882 - mit der Unterzeichnung des Dreibundes zwischen Deutschland, Österreich und Italien - verlor die Festung jegliche strategische Bedeutung und wurde zum Munitionslager.

Führungen durch das weitläufige Areal, kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Ausstellungen bringen plötzlich wieder Leben in das Gemäuer.

In sieben großen Kasematten erzählt heute eine Ausstellung die faszinierenden Geschichten dieses Baues und seiner Umgebung. Die Ausstellung sowie große Teile der Festung kann man auf eigene Faust erkunden.