
Beeindruckend, die Festung Franzensfeste aus massigen Granitquadern im Eisacktal (Südtirol), sichtlich uneinnehmbar und die Talenge südlich des Stausees dominierend, aber trotzdem harmlos: die Franzensfeste wurde 1832-1838 errichtet, nach Kaiser Franz I. von Österreich benannt und war damals das stärkste Festungswerk Europas.
Doch diese Verteidigungsanlage hat nie echtes Kampfgeschehen erlebt, war bald technisch überholt, prägt aber heute noch die Landschaft.
Massive Granitquadern überall, 454 in den gewachsenen Fels gehauene Stufen als Verbindung zwischen Hochfeste, dem "eigentlichen Kampfbereich", und dem kombinierten Wohn- und Verteidigungstrakt der Talfeste, beschusssichere Kavernen und eine neugotische Kapelle "für Gott, Kaiser und Vaterland".
Führungen durch das weitläufige Areal, kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Ausstellungen bringen plötzlich wieder Leben in das Gemäuer.

