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Sehenswürdigkeiten in Eppan Südtirol

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Pfarrkirche in St. Pauls/Eppan

Die gotische Pfarrkirche in St. Pauls/Eppan, auch als "Dom am Lande" bekannt, mit der zweitgrößten jedoch klangvollsten Glocke Tirols (4.984 kg), wurde von 1460 bis 1560 erbaut. Die Bauzeit beträgt 100 Jahre, jene des Turms sogar 170 Jahre. Er ist deshalb gotisch mit Elementen aus Renaissance und Barock (der Hut).

Eislöcher

Die Eislöcher sind ein geophysikalisches Phänomen, in den durch einen Felssturz geschaffenen Höhlen und Tunnels wird durch starken Zugluft (auf nur 500 m Meereshöhe) das ganze Jahr hindurch Eis gebildet und die Flora in nächster Umgebung ist hochalpin (Alpenrosen z.B.). Erreichbar: von Eppan zum Ortsteil Pilgeno und zum Stroblhof, von dort 1/2 Stunde zu Fuß.

Frühlingstal in Montiggl

Das Frühlingstal verbindet die vom Eiszeitgletscher ausgeformten Becken des Montiggler bzw. Kalterer Sees.

Der aus dem Montiggler See kommende Angelbach fließt zunächst träge durch den breiten Schilfgürtel, der eine reiche Gewässerfauna beherbergt. Die Einwirkung des Menschen auf die Natur ist unübersehbar: intensive Landwirtschaft, Tourismus, Freizeitbetrieb, Straßenbau und Forstwirtschaft; durch die Unterschutzstellung sichert er aber auch die noch intakten Naturwerte.

Abertausende Frühlingsblüher haben dieses kurze Tälchen zu einem der bekanntesten Ausflugsziele Südtirols gemacht. Bereits Ende Februar entfalten weiße Frühlingsknotenblumen (großes Schneeglöckchen), blaue Leberblümchen und gelbe Primeln eine Symphonie von Formen und Farben; später prägen Veilchen, Windröschen und Scharbockskraut den Blütenteppich der Talmulde. Die unscheinbaren Blüten der Haselwurz entfalten sich am Boden, ihr spezieller Duft lockt nämlich Schnecken zur Bestäubung.

Ein vielfältiger Laubmischwald überschirmt das Blumental: in der Bachaue Schwarzerlen; daneben Linden, Ulmen, Buchen, Süßkirschen, Ahorn, Eichen, Robinien, vereinzelt auch Tannen und Fichten. Lichtungen sind gesäumt von Schwarzem Holunder, Hasel, Blutrotem Hartriegel, Weißdorn, Roter Heckenkirsche und Brombeere. Efeu bedeckt stellenweise den Boden und klettert bis in die Baumkronen.

Schon an den ersten warmen Tagen verlässt der gelbe Zitronenfalter sein Winterquartier. In den Vormittagsstunden begleitet uns das vielstimmige Trillern von Meisen, Rotkehlchen, Zaunkönig und Kleiber. Der Kuckuck ruft und im Wald hämmert der Specht. Nur bei Regenwetter begegnen wir tagsüber dem grellgefleckten Feuersalamander, dessen Larven im Angelbach leben.

Frühlingsblüher müssen sich beeilen: schon bald wird die volle Laubentfaltung der Bäume ihnen die lebensspendenden Sonnenstrahlen entziehen. Wo hingegen mit standortsfremden amerikanischen Douglastannen aufgefrostet wurde, haben Dauerschatten und versauernder Nadelfilz den Blütenflor erstickt.

Weinlehrpfad in Girlan

In Zusammenarbeit mit der Schule Laimburg wurde entlang des "Gschleiher Ecks" ein interessanter Weinlehrpfad installiert, welcher die verschiedenen Anbaumethoden, die heimischen Rebsorten und die jahrtausend alte Weintradition näher bringt.

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