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Barbian - Barbiano

Barbian im Eisacktal

Barbian (830 m) mit seinem schiefen Kirchturm am Hang und seine Weiler bieten eine prächtige Aussicht auf die Dolomitengipfel im Osten. Das Wahrzeichen Barbians ist sicherlich der beeindruckende, schiefe Turm im Zentrum des Dorfes. Über die Ursache dieses Phänomens erzählen Mörchen und Sagen.

Von der Talsohle am Eisack (480 m) bis hinauf zum Rittner Horn (2260 m) steigt die Landschaft an. Hier liegen zwischen Weinbergen, Kastanienhainen, Wiesen und Wäldern die Dörfer Kollmann, Saubach, der Hauptort Barbian und Dreikirchen, ruhige und beschauliche Orte. Man wandert durch die uralte Naturlandschaft, vorbei an mächtigen Porphyrfelsen und sprühenden Wasserfällen.

Pfarrkirche Barbian

Die Pfarrkirche von Barbian ist dem hl. Jakobus dem Älteren geweiht und wurde 1378 erstmals erwähnt. Die Form der Schallfenster des schiefen Turmes weisen allerdings auf ein höheres Alter hin. Dessen achteckiger Spitzhelm wurde im 15. Jh. aufgesetzt. In dieser Zeit wurde auch die Kirche umgebaut und 1472 neu geweiht. 1874 erneuerte man das Kirchenschiff abermals und es erhielt seine heutige neuromanische Form. Vom alten, gotischen Bau blieb noch der als Sakristei dienende Chor übrig. Im Inneren der Kirche kann auf dem Hochaltar eine Kopie der berühmten Wechselburger Kreuzigungsgruppe bewundert werden, sowie 12 Glasfenster mit Apostelbildern, ein Rosettenfenster oberhalb des Haupteinganges und verschiedene Holzskulpturen aus dem 16. und 17. Jh.

Dreikirchen

Dreikirchen, uraltes Quellheiligtum mit drei aneinander gebauten gotischen Kirchen. Auf einer kleinen Waldlichtung mit herrlichem Panoramablick entstanden an der Stille eines uralten heidnischen Quellheiligtums zwischen dem 13. und dem 16. Jh. drei kleine, ineinander verschachtelte Kirchen. Gotische Flügelaltäre und reiche Fresken der spätmittelalterlichen Brixner Schule überraschen den Besucher. Nur zu Fuß auf schönen Wanderwegen erreichbar.

Ganderbacher Wasserfall

Ganderbacher Wasserfall, eine Sehenswürdigkeit, die nicht von Menschenhand, sondern von der Natur geschaffen wurde. Der Ganderbach, der bei Kollmann in den Eisack fließt, hat eine Länge von 6 km. Bei der Überwindung des Höhenunterschiedes von 1510 Metern stürzt er über mehrere Felsstufen. Der unterste Wasserfall ist mit 85 Metern der höchste. Über einen markierten wildromantischen Steig kann man vom unteren zum oberen Wasserfall gelangen.

St. Ingenuin (Saubach)

St. Ingenuin und Albuin sind die Patrone der Kirche von Saubach. 1398 wurde sie erstmals in einer Urkunde genannt. Die Wahl der Patrone jedoch lässt auch hier auf ein höheres Alter schließen. Die heutige gotische Kirche ist ein Anziehungspunkt vieler Kunstliebhaber und wurde im 15. Jh. erbaut. Die Einweihung der Altäre erfolgte 1502. Wenn wir durch das Spitzbogenportal aus Porphyr in das Innere eintreten, fällt unser Blick auf die zierlichen Rippen des Netzgewölbes, vier Maßwerkfenster und die drei Flügelaltäre. 1925 beschädigte ein Brand dieses Kirchlein, aber mit Hilfe von Spenden aus dem ganzen Land konnten der Turmhelm und das Dach erneuert werden.

Heiliggrabkirchlein

Das Heiliggrabkirchlein befindet sich unterhalb der Straße von Waidbruck nach Barbian, in der Nähe des Wohlaufhofes. Es Verfügt über einen schlichten Barockaltar. Dieses Kirchlein wurde wahrscheinlich im 17. Jh. im Zusammenhang mit einem Kreuzweg erbaut. Darauf weisen auch die in unmittelbarer Nähe stehenden drei Wegkreuze hin. 1701 wurde die Kapelle vom Postmeister Leiter von Kollmann auf eigene Kosten umgebaut und 1983 wurde sie abermals sorgfältig saniert.