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Naturpark Puez - Geisler

Geisler Gruppe im Villnoesser Tal
Geisler Gruppe im Villnösser Tal

Der Naturpark Puez - Geisler umfasst eine Fläche von rund 10.196 ha, die auf die Gemeinden Abtei, Corvara, Villnösser Tal, St. Martin in Thurn, St. Ulrich, St. Christina in Gröden und Wolkenstein in Gröden verteilt ist.

Die Schutzzone wird im Norden vom Würzjoch begrenzt, im Süden vom Grödner Joch. Im Osten reicht das Gebiet des Naturparks zum Gadertal (Kampill, Untermoj), im Westen bis zum Villnösser und Grödner Tal.

Fanesalpe und Kreuzkofel im Gadertal
Fanesalpe und Kreuzkofel im Gadertal

Der Naturpark Puez - Geisler liegt in den westlichen Südtiroler Dolomiten. Die felsige Hochfläche mit einer mittleren Höhe von 2500 m wird im Norden vom Grödner Joch begrenzt. Eine außergewöhnliche Vielfalt und Gegensätzlichkeit geologischer Erscheinungen prägt das Landschaftsbild des Naturparkes.

Der Naturpark Puez - Geisler kann als "Dolomitenbauhütte" bezeichnet werden. Geologen finden darin nämlich sämtliche für die Dolomiten typischen Gesteinsarten, Ablagerungsschichten und Verwitterungsformen.

Zendleser Kofel im Villnoessertal
Zendleser Kofel (2418 m) im Villnössertal

Peitlerkofel im Villnoessertal
Peitlerkofel (2875) zwischen Villnössertal und Gadertal

Naturparkhaus Puez - Geisler

Das Naturparkhaus Puez - Geisler befindet sich in St. Magdalena im Villnössertal. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, die Natur den Besuchern näher zu bringen und zum Verweilen einzuladen.

Das Hauptthema im Naturparkhaus ist die Geologie der Dolomiten. Sämtliche für die Dolomiten typischen Gesteinsarten, Ablagerungen und Formen der Verwitterung sind hier zu finden. Tierfelle, Vogeleier, Federn, Trittsiegel, Gebisse, Geweihe und Heilkräuter: all das kann bestaunt werden. Der vermutlich weltweit berühmteste Alpinist Reinhold Messner erzählt in einem Kurzfilm von seinen Erfahrungen in den Bergen.

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